08. Januar 2020 / 09:57 Uhr

Tennis-Legende Boris Becker warnt Alexander Zverev: "Auf der falschen Straße"

Tennis-Legende Boris Becker warnt Alexander Zverev: "Auf der falschen Straße"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Boris Becker (rechts) spricht über die aktuelle Lage von Alexander Zverev.
Boris Becker (rechts) spricht über die aktuelle Lage von Alexander Zverev. © Getty Images
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Nach dem schwachen Auftritt von Alexander Zverev beim ATP Cup hofft Tennis-Legende Boris Becker auf eine schnelle Entscheidung in der Trainer-Frage. Das große Talent brauche weniger einen Tritt in den Hintern, sondern einen Weckruf, wie Becker betont.

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Boris Becker hat nach dem völlig enttäuschenden Auftritt von Alexander Zverev beim ATP Cup personelle Konsequenzen nahegelegt. Er würde sich wünschen, dass Zverev bald einen neuen Trainer finde, sagte Kapitän Becker in einem Interview der Frankfurter Allgemeine Zeitung. "In den nächsten zwei Wochen wahrscheinlich nicht, aber vielleicht im Februar, und dass er dann auch mal Zeit mit dem Trainer alleine verbringt", erklärte Becker.

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Bisher wird der 22 Jahre alte Hamburger, der beim neuen ATP Cup drei Niederlagen in drei Spielen kassierte, von seinem Vater trainiert. "Ich glaube, dass der Vater immer eine Rolle im Tennisleben und auch sonst bei Sascha und bei seinem Bruder Mischa spielen wird", sagte Becker. Mit einem neuen Trainer höre man aber mal neue Stimmen, mache neue Trainingsformen. "Ich glaube, solange der Vater so eine dominante Rolle auf dem Trainingsplatz spielt, wird es letztendlich immer nach seinem Kopf gehen", sagte Becker.

Deutschlands größtes Tennistalent: Die Karriere von Alexander Zverev in Bildern

Die großen Erfolge auf Grand-Slam-Ebene sind für Alexander Zverev (*20.04.1997) bislang noch ausgeblieben, auf der ATP-Tour hat der Deutsche aber schon für jede Menge Furore gesorgt. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt seine bisherige Karriere in Bildern. Zur Galerie
Die großen Erfolge auf Grand-Slam-Ebene sind für Alexander Zverev (*20.04.1997) bislang noch ausgeblieben, auf der ATP-Tour hat der Deutsche aber schon für jede Menge Furore gesorgt. Der SPORTBUZZER zeigt seine bisherige Karriere in Bildern. ©

Zverev selbst hatte nach seiner dritten Niederlage am Dienstag in Brisbane gesagt: "Ich brauche Trainingszeit, muss Matches gewinnen, dann wird es schon wieder irgendwie laufen." Bis zu den Australian Open ab 20. Januar will er auf dem Trainingsplatz an seiner Form arbeiten. Zverev brauche weniger einen Tritt in den Hintern, sondern einen Weckruf, meinte Becker über den Siebten der Tennis-Weltrangliste: "Er ist irgendwo in einem dunklen Zimmer gefangen und sucht den Lichtschalter." Zverev müsse erkennen, dass er auf der falschen Straße sei, meinte der 52-Jährige.