18. Oktober 2020 / 17:17 Uhr

Tennis-Gastgebersieg in Espenhain: Aliaksandr Bulitski gewinnt Premierenturnier

Tennis-Gastgebersieg in Espenhain: Aliaksandr Bulitski gewinnt Premierenturnier

Rolf Becker
Herren-Sieger Aliaksandr Bulitski, sein Finalgegner Mariano-Alberto Hasenkopf, Damen-Siegerin Amelie-Christin Janßen und Finalistin Emily Welker nach der Siegerehrung in Espenhain.
Herren-Sieger Aliaksandr Bulitski, sein Finalgegner Mariano-Alberto Hasenkopf, Damen-Siegerin Amelie-Christin Janßen und Finalistin Emily Welker nach der Siegerehrung in Espenhain. © Maks Yasinski
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Beim 1. Winter Circuit in Espenhain konnte der Weißrusse Aliaksandr Bulitski in der neuen Vier-Feld-Tennishalle einen klaren Sieg holen. Bei den Damen scheiterte die für Dresden-Blasewitz spielende Emily Welker im Finale an Amelie-Christin Janßen. Der sächsische Meister Mark Tanz schied schon in der zweiten Runde aus.

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Espenhain. Das Premierenturnier in der wunderschönen Espenhainer Vier-Feld-Tennishalle endete mit einem Riesenerfolg für den gastgebenden neuen Verein Tennisleistungszentrum Espenhain. Zum einen natürlich schon deshalb, weil die Beteiligung am 1. Winter Circuit sowohl in der Masse als auch Klasse alle Erwartungen übertraf. Zum anderen aber besonders, weil der im Espenhainer Verein auch als Trainer tätige Weltranglistenspieler Aliaksandr Bulitski überlegener Premierensieger wurde. Dabei befanden sich immerhin 23 deutsche Ranglistenspieler im klar geschlagenen Feld.

14-jährige Worring übertraf Erwartungen

Der 27-jährige aus Belarus gab im gesamten Turnierverlauf keinen Satz ab. Den härtesten Brocken hatte er schon im Halbfinale mit dem an Nummer eins gesetzten Kai Lemstra (Schießgraben Augsburg) aus dem Weg zu räumen. Vor allem der erste Satz war hart umkämpft. Doch mit 6:4, 6:2 zog Bulitski noch klar ins Endspiel ein, das er gegen den Überraschungsfinalisten Mariano-Alberto Hasenkopf (TEVC Kronberg) nach nicht mal einer Stunde Spielzeit mit 6:3, 6:0 für sich entschied. „Natürlich bin ich angetreten, um möglichst weit zu kommen. Doch dass ich den Turniersieg gegen so starke Konkurrenz für meinen neuen Verein erringen konnte, das macht mich sehr stolz“, so die ersten Worte von Bulitski nach „vollbrachter Tat“.

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Übrigens scheiterte der aktuelle sächsische Meister Mark Tanz (Blau-Weiß Dresden-Blasewitz) schon in der zweiten Runde am 18-jährigen David Kilian (Club an der Alster Hamburg) mit 3;6, 6:4, 7:10. Auch das sagt einiges über die Klasse-Besetzung aus. Tristan Nitschke, Leipzigs größte Hoffnung bei den Herren, traf gleich auf den top-gesetzten Kai Lemstra und unterlag 2:6, 2:6.

Die Hoffnungen auf einen sächsischen Sieg im Damen-Einzel erfüllten sich leider nicht. Die 20-jährige Emily Welker (Blau-Weiß Dresden-Blasewitz) zog zwar mit klaren Siegen ins Finale ein, doch das verlor sie mit 6:7, 2:6 gegen Amelie-Christin Janßen (DTV Hannover). Die erst 14-jährige Amelie Worring (LTC 1990) übertraf mit dem Erreichen des Viertelfinals alle Erwartungen.