25. März 2021 / 14:06 Uhr

Gifhorns beste Tennis-Damen wollen sich in der Nordliga weiterentwickeln

Gifhorns beste Tennis-Damen wollen sich in der Nordliga weiterentwickeln

Henning Kampen
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Wollen sich den Klassenerhalt in der Nordliga sichern und spielerisch weiterentwickeln: Die Tennis-Damen des TC GW Gifhorn und Mannschaftsführerin Sandra Ebeling.
Wollen sich den Klassenerhalt in der Nordliga sichern und spielerisch weiterentwickeln: Die Tennis-Damen des TC GW Gifhorn und Mannschaftsführerin Sandra Ebeling. © Michael Franke
Anzeige

In gut sechs Wochen steht für die Tennis-Damen des TC Grün-Weiß Gifhorn das erste Saisonspiel in der Nordliga an. Im Team von Trainer Igor Djuranovic wird es wenig personelle Änderungen geben, vorausgesetzt, die beiden topgesetzen Kroatinnen dürfen anreisen. Bei den Landesliga-Herren gibt es zwei Rückkehrer.

Anzeige

Am 9. Mai soll die Sommer-Saison für die Tennis-Damen des TC Grün-Weiß Gifhorn mit einem Heimspiel gegen den Club an der Alster II in der Nordliga starten. Unklar nur, ob wie in der Übergangssaison im vergangenen Jahr – in der es keine Auf- und Absteiger gab - nur Einzel oder auch wieder Doppel gespielt werden dürfen. Im Kader von Trainer Igor Djuranovic gibt es ein paar personelle Änderungen. Helene Sommer wechselte vom Leipziger TC zu den Gifhornern, Katharina Schulz legt dagegen eine Pause ein.

Anzeige

Neben Sommer zählen unter anderem Mailina Nedderhut, und Mannschaftsführerin Sandra Ebeling zum Kader der Nordliga-Damen, dahinter gibt es mit Mina Lukic, Victoria-Tasja Karpe oder Neuzugang Marie Knispel weitere Spielerinnen die auf ihre Einsätze hoffen. Knispel spielte zuvor in Berlin und stand bereits in der nicht ausgetragenen Winter-Saison auf der Meldeliste. Ob die topgesetzen Kroatinnen Ena Baltic und Maja Dodic zum Einsatz kommen dürfen, ist aufgrund der Corona-Lage offen. „Wir hoffen, dass zumindest eine von beiden für uns spielen darf“, sagt Trainer Igor Djuranovic, der den Klassenerhalt als Ziel ausgibt. „Wir haben eine junge Mannschaft, die sich in der Entwicklung befindet. In der Nordliga stehen wir vor tollen Matches, die den Spielerinnen dabei helfen werden.“

Die Landesliga-Herren von Trainer Milan Lukic müssen ohne Nikola Heine auskommen, den es beruflich nach Oldenburg zog, wo er für den dort ansässigen TeV spielen wird. Mit Thorge Schulz (TG Hannover) und dem ehemaligen Zweitligaspieler Hagen Henny (TC Rot-Weiß Gießen) kehren dagegen zwei Spieler zurück nach Gifhorn. Auch Julius Ziebart, Matthias Dörfler, und Louis Egbe zählen neben Mannschaftsführer Laurenz Blickwede zum Landesliga-Kader.

Neben zwei Siegen mussten Blickwede und Co. in der vergangenen Sommer-Saison auch zwei Niederlagen gegen die „extrem starken“ Braunschweiger THC und TuS Wettbergen Hannover hinnehmen, wie Blickwede anmerkt. In der kommenden Spielzeit möchten die Gifhorner besser abschneiden, Blickwede sieht die Möglichkeit, unter den besten drei Teams zu landen. Aber: „Wir haben gut sechs Monate keine Spielpraxis, deshalb lassen wir uns mal überraschen, wie es in dieser Saison für uns läuft.“