09. Mai 2022 / 15:28 Uhr

Großer Tennis-Kampf wird nicht belohnt: Blau-Weiß Blasewitz unterliegt TCB Essen 4:5

Großer Tennis-Kampf wird nicht belohnt: Blau-Weiß Blasewitz unterliegt TCB Essen 4:5

Rolf Becker
Dalma Galfi von Blau-Weiß Blasewitz am zweiten Bundesliga-Spieltag gegen TC Bredeney Essen in Aktion.
Dalma Galfi von Blau-Weiß Blasewitz am zweiten Bundesliga-Spieltag gegen TC Bredeney Essen in Aktion. © Steffen Manig
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Die Tennisfans im Waldpark sahen eine sowohl hochklassige als auch spannende Begegnung zwischen Blau-Weiß Blasewitz und Bredeney Essen. Denn die Dresdnerinnen lieferten dem amtierenden deutschen Meister einen echten Fight und unterlagen letztendlich mit 4:5 Siegen denkbar knapp.

Dresden. Nach der 2:7-Auftaktniederlage beim vorjährigen Vizemeister Blau-Weiß Aachen verloren die Tennisspielerinnen von Blau-Weiß Blasewitz am Sonntag ihr erstes Heimspiel in der Bundesliga gegen den Titelverteidiger TC Bredeney Essen hauchdünn 4:5. Sie lieferten dem haushohen Favoriten einen großen Kampf, der aber letztlich unbelohnt blieb. Von den etwa 500 Zuschauern im Waldpark – das ist absoluter Spitzenwert der sechs Spiele, die am Freitag und Sonntag stattfanden – wurden die beiden Ungarinnen im Team besonders gefeiert. Am meisten natürlich die 23-jährige Dalma Galfi, die im Spitzenspiel gegen das deutsche Ass Tatjana Maria eine Super-Leistung bot und mit 6:3, 6:3 einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg errang.

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Spitzenbesuch mit 500 Zuschauern im Waldpark

Auch die erfahrene Reka-Luca Jani punktete beim hart erkämpften 6:7, 6:4, 10:6-Sieg gegen die Kroatin Bernarda Pera. „Das waren wirklich zwei überragende Vorstellungen. Schade nur, dass die in diesem Jahr neu zu uns gekommene Rumänin Nicoleta Dascalu, die ebenfalls sehr stark spielte, nach Führung ihr Spiel gegen die Schweizerin Stefanie Vögeke doch nicht gewinnen konnte. Dann wären wir statt eines 2:4-Rückstands mit einem 3:3 in die Doppel gegangen“, urteilte der Blasewitzer Teammanager Sven Grosse.

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Denn in den übrigen drei Einzeln war für Blasewitz nichts zu holen. Auch für die Tschechin Tereza Smitkova nicht, die Mihaela Buzarnescu nach umkämpftem ersten Satz noch klar mit 4:6, 1:6 unterlag. Und für die 22-jährige Lara Schmidt schon gar nicht, die im deutschen Duell gegen die weit vor ihr in der Rangliste stehende Anna-Lena Friedsam zwar bis zuletzt großartig kämpfte und sieben Matchbälle abwehrte, aber doch 0:6, 4:6 unterlag.

Dalma Galfi und Reka-Luca Jani siegten im Doppel

Damit gingen die Gastgeberinnen mit einem 2:4-Rückstand in die Doppel, und da ist im Tennis nur in seltenen Fällen noch eine Wende zu schaffen. Noch dazu, wenn man es mit einer so stark besetzten Mannschaft, wie es ein Meister nun einmal ist, zu tun bekommt. Immerhin wurden noch zwei Doppel gewonnen. Dalma Galfi und Reka-Luca Jani siegten auch noch zusammen. Den zweiten Punkt im Doppel holten überraschend Nicoleta Dascalu und Lara Schmidt. Nach zwei Spieltagen nimmt Blau-Weiß Blasewitz mit 0:4 Punkten damit den vorletzten Tabellenplatz ein. Dennoch ist Grosse überzeugt, dass die Mannschaft mit dem Abstieg nichts zu tun bekommt. „Die Truppe hat mich trotz der Niederlage in jeder Hinsicht überzeugt, und das sowohl spielerisch als auch kämpferisch.“

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Hinzu kommt, dass es in diesem Jahr nur einen Absteiger gibt, da die Bundesliga von sieben auf acht Mannschaften aufgestockt wird.

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