17. Mai 2019 / 16:36 Uhr

Tennis-Nordliga: Profi-Tipps von Papa Greiner

Tennis-Nordliga: Profi-Tipps von Papa Greiner

Nick Heitmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
„Ich bin fokussiert“: Sophie Greiner ist Gifhorns Punktegarantin und trainiert fast täglich für den Traum vom Tennis-Profi.
„Ich bin fokussiert“: Sophie Greiner ist Gifhorns Punktegarantin und trainiert fast täglich für den Traum vom Tennis-Profi. © S. Preuss (2)
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Mit zwei 5:4-Siegen in Folge ist der TC Grün-Weiß in der Tennis-Nordliga zuletzt auf Platz drei geklettert. Großen Anteil daran hat Sophie Greiner – obwohl erst 15 Jahre alt, war sie an Nummer 1 eine Punktegarantin für ihr Team. Am Sonntag (11 Uhr) erwartet Gifhorn den SV Blankenese. „Ich hoffe, dass wir erneut gewinnen“, sagt Greiner, die sportlich auch sonst noch einiges vorhat.

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Nach der 1:8-Auftaktpleite beim Club an der Alster II schafften die GW-Damen gegen den HTV Hannover und beim VfL Westercelle die Kehrtwende. Greiner gewann ihre beiden Einzel sehr souverän, steuerte insgesamt drei Punkte bei. „Sophie ist jung und braucht noch Erfahrung, hat aber Entwicklungspotenzial“, sagt Gifhorns Trainer Igor Djuranovic.

Und sie weiß, was sie will. „Mein Traum ist es, mal Profi zu werden und ganz oben mitzuspielen“, sagt die Neuntklässlerin, die eine Gesamtschule in Wolfsburg besucht und derzeit sechsmal in der Woche trainiert, dabei täglich mindestens eineinhalb Stunden auf dem Platz steht. „Außerdem“, so der Teenager, „mache ich zu Hause noch Übungen mit meinem Papa.“

Der verdiente sein Geld einst als Bundesliga-Kicker unter anderem beim VfL Wolfsburg, weiß also, wovon er spricht, wenn er sagt: „Es ist schwer, Profi zu werden, im Tennis noch mehr als im Fußball“, so Frank Greiner. „Es gehört viel dazu, auch Glück, aber Sophie ist fleißig, und sie hat das nötige Talent.“

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Zu ihren Stärken zählt die Schnelligkeit, „das war früher auch bei mir so“, entdeckt Vater Greiner Gemeinsamkeiten. Zudem, ergänzt Djuranovic, habe sie „eine saubere Rückhand und einen guten Aufschlag“. Die 15-Jährige selbst ist mit ihren jüngsten Leistungen „sehr zufrieden. Ich kann mich gut konzentrieren, bin fokussiert“, so Sophie Greiner, die sich nicht nur am Spielstil der US-Amerikanerin Serena Williams orientiert – sondern auch an ihrer eigenen Schwester.

Lena Greiner ist drei Jahre älter, war deutsche U16-Meisterin und spielt auf der Profi-Tour. „Sie ist schon ein Vorbild für mich, auch weil sie viele Turniere gewinnt“, sagt Sophie Greiner. „In den Ferien oder an Wochenenden trainieren wir oft zusammen. Das macht Spaß – und langsam kann ich mithalten.“ Nicht nur das, so Frank Greiner: „Sophie geht immer sofort auf den Punkt – wenn Lena nicht aufpasst, fliegen ihr die Bälle um die Ohren.“

Tennis-Nordliga: TV Jahn will nachlegen

Milan Pesicka versucht gar nicht erst, die Bedeutung des Gastspiels am Sonntag (11 Uhr) beim Großflottbeker THGC II kleinzureden. „Das ist das wohl wichtigste Saisonspiel für uns“, sagt der Trainer des TV Jahn. Und in dem wollen die Wolfsburgerinnen den nächsten Schritt in Richtung Verbleib in der Tennis-Nordliga machen. Der erste war der jüngste 6:3-Sieg beim Braunschweiger THC. „Wir sind wieder auf Kurs“, frohlockt Wolfsburgs Coach, fordert aber zugleich: „Jetzt müssen wir den Erfolg bestätigen.“ Das ginge am besten mit einem Sieg beim Vorletzten. Tabea Fredrich (Handgelenk-Probleme) muss wohl in Hamburg passen, ansonsten kann der TV Jahn aber auf die Mannschaft bauen, die zuletzt in Braunschweig erfolgreich war.

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