12. Juni 2020 / 09:06 Uhr

Tennis-Oberliga beginnt für Dresden-Mitte mit einem Spitzenspiel

Tennis-Oberliga beginnt für Dresden-Mitte mit einem Spitzenspiel

Rolf Becker
Symbolbild Tennis
Die Tennis Oberliga startet mit einem Spitzenspiel in die neue Saison. © getty images/2020 Getty Images
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Die Tennis-Oberliga geht wieder los und Dresden ist mit sechs Teams stark vertreten. Die Saison startet für den SV Dresden-Mitte mit einem Spitzenspiel gegen den Leipziger TC 1990. Blau-Weiß Blasewitz II peilt nicht nur den Titel, sondern auch den Aufstieg in die Ostliga an.

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Dresden. Am Wochenende starten die Tennisspieler in die Punktspielsaison 2020. Nachdem nach der Bundesliga auch die Regionalliga Südost ihre Spiele für dieses Jahr komplett abgesagt hat (SPORTBUZZER berichtete), rücken die Spiele in der Oberliga in den Mittelpunkt des Interesses. Das umso mehr, als in der in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie erst mit Verspätung startenden Saison nur in dieser Spielklasse um den Aufstieg geht, und Dresden zudem stark vertreten ist. Sechs Teams, je drei bei den Damen und Herren gehören der höchsten sächsischen Spielklasse an, und gleich mehrere von ihnen können sich berechtigte Titel- und Aufstiegschancen zur Ostliga ausrechnen.

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Zu ihnen zählen natürlich die erst im Vorjahr abgestiegenen Herren des SV Dresden-Mitte. Für die Truppe um Sachsens Ranglistenzweiten Marc-Robert Szelig steht dabei am Sonnabend ab 13.30 Uhr gleich zum Auftakt ein echtes Spitzenspiel an. Da empfangen sie im Ostragehege den vorjährigen Oberliga-Zweiten Leipziger TC 1990, der zuvor fast ein Jahrzehnt lang Stammgast in der Ostliga war und sogar zwei Jahre in der Regionalliga Südost spielte. „Natürlich wollen wir im Kampf um den Titel mitspielen. Doch der sofortige Wiederaufstieg in die Ostliga ist nicht unser Ziel“, unterstreicht Szelig. Hintergrund dieser Aussage ist die Tatsache, dass mehrere Mitte-Spieler zweigleisig fahren. Denn einige von ihnen spielen auch in der Herren-30-Mannschaft des Vereins, die im vorigen Jahr in die Ostliga aufgestiegen ist. Zu ihnen gehört auch der 32-jährige Szelig.

Keine Absteiger dieses Jahr

Indes peilt Blau-Weiß Blasewitz II neben dem Titel auch den Aufstieg in die Ostliga an. Die Blasewitzer können mit dem Tschechen Adam Kalivoda und dem aus Hamburg gekommenen Fynn Sieckmann an der Spitze eine starke Truppe mit mehreren hoffnungsvollen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs aufbieten. Auch die Blasewitzer werden aber am Sonnabend auswärts beim Chemnitzer TC Küchwald gleich auf eine harte Probe gestellt. Indes dürfte der Neuling ESV Dresden froh sein, dass es in diesem Jahr keine Absteiger gibt. Zum Auftakt kommt es für den ESV auf der Anlage am Hagedornplatz ab 13.30 Uhr zum Aufsteigerduell mit der Reserve des Chemnitzer TC Küchwald.

Von den drei Dresdner Damenmannschaften sind zum Auftakt nur zwei in Aktion. Dresden-Mitte spielt beim 1. TC Zwickau, Neuling Blau-Weiß Blasewitz III bei RC Sport Leipzig. Mit Bad Weißer Hirsch greift die aussichtsreichste von ihnen erst in einer Woche mit dem Derby gegen Blasewitz III ins Geschehen ein.