13. Mai 2019 / 23:24 Uhr

Tennis: TV Jahn Wolfsburg feiert im Derby einen historischen Erfolg

Tennis: TV Jahn Wolfsburg feiert im Derby einen historischen Erfolg

Nick Heitmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Erster Sieg in der Nordliga: Jasmin Heckel und der TV Jahn jubelten.
Erster Sieg in der Nordliga: Jasmin Heckel und der TV Jahn jubelten. © Sebastian Bisch
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Erfolgreiches Wochenende für die heimischen Tennis-Teams in der Damen-Nordliga: Während der TC Grün-Weiß Gifhorn (beim VfL Westercelle) den zweiten 5:4-Sieg am Stück einfuhr, feierte der TV Jahn Wolfsburg in der Parallelstaffel mit dem 6:3 beim Braunschweiger THC den ersten Erfolg in dieser Spielklasse überhaupt.

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Staffel 1:

VfL Westercelle – TC GW Gifhorn 4:5. Igor Djuranovic verzichtete zunächst auf die erst am Freitagabend aus den USA eingetroffene Bosnierin Damira Muminovic. „Sie war noch nicht bereit für ein Einzel auf Sand“, so der Gästetrainer, dessen Team auch ohne die Topspielerin an den Positionen 1 bis 3 punktete. Sophie Greiner (6:2, 6:1) agierte souverän, Nadja Dzafic dagegen geriet sowohl im ersten (1:3) als auch im zweiten Satz (1:4) ins Hintertreffen. „Ich habe ihr jeweils Tipps gegeben, das hat geholfen“, sagte Djuranovic nach dem 6:3, 6:4-Erfolg seines Schützlings. Marie-Carolin Siems (6:4, 1:6, 10:7) holte dann das 3:3, obwohl sie im Match-Tiebreak schon mit 3:7 zurückgelegen hatte. Der GW-Coach: „Das war sehr wichtig, bei einem 2:4-Rückstand hätten wir nichts mehr ausrichten können.“ So aber machte Gifhorn in den Doppeln den Auswärtssieg perfekt. Muminovic bot bei ihrem ersten Saisoneinsatz eine starke Leistung und behielt mit Siems (2:6, 6:2, 10:8) ebenso die Nerven wie Greiner/Katharina Schulz (6:3, 2:6, 10:5). Gifhorn kletterte dadurch auf den dritten Platz. „Jetzt haben wir wirklich gute Chancen auf den Klassenerhalt“, so Djuranovic.

GW-Zähler: Greiner, Dzafic, Siems, Muminovic/Siems, Greiner/Schulz.

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Staffel 2:

Braunschweiger THC – TV Jahn Wolfsburg 3:6. Die Gäste konnten in dem Derby, das zugleich ein Kellerduell war, doch auf Pernilla Mendesova zurückgreifen. „Man hat ihr nicht angemerkt, dass sie unter der Woche mit einem Infekt zu kämpfen hatte“, so Jahn-Trainer Milan Pesicka. Die tschechische Nummer 1 gewann nicht nur das niveauvolle Topspiel gegen die Spanierin Nadja Bay-Christians mit 6:3, 6:3, sondern siegte später auch an der Seite der Ex-BTHCerin Lorraine Lißmann (6:2, 6:3). In den Einzeln trumpfte Wolfsburg ansonsten vor allem auf den hinteren Positionen auf, Lenka Bruchova (6:0, 6:3), Jasmin Heckel (6:2, 6:2) und Lisa Alaimo (6:1, 6:3) hatten es eilig. „Das zeigt, dass wir bis auf Pernilla, die eine Klasse für sich ist, sehr ausgeglichen besetzt sind“, lobte Pesicka, dessen Mannschaft einen Erfolg landete, der nicht nur verdient, sondern auch historisch war – als Premieren-Sieg eines TVJ-Teams in der Nordliga. „Die Mädels haben tolle Arbeit geleistet“, freute sich der Coach über den Sprung auf Rang fünf. „Aber das war nur ein erster Schritt.“

TVJ-Zähler: Mendesova, Bruchova, Heckel, Alaimo, Mendesova/Lißmann, Bruchova/Heckel.

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