14. August 2019 / 19:07 Uhr

Tennistalent Caroline Werner bei den Leipzig Open: „Das Turnier ist fast perfekt“

Tennistalent Caroline Werner bei den Leipzig Open: „Das Turnier ist fast perfekt“

Christian Dittmar
Leipziger Volkszeitung
Caroline Werner im Match gegen Alves. „Das war ein intensives Match“, erklärte Werner. „Die Brasilianerin ist eine gute Läuferin, ich musste alles geben.“
Caroline Werner im Match gegen Alves. „Das war ein intensives Match“, erklärte Werner. „Die Brasilianerin ist eine gute Läuferin, ich musste alles geben.“ © Dirk Knofe
Anzeige

Die 23-Jährige aus Karlsruhe ist von den Leipzig Open begeistert.

Anzeige
Anzeige

Leipzig. Zum dritten Mal spielt Caroline Werner bei den Leipzig Open und wenn es nach ihr ginge, könnten noch einige Male hinzu kommen. „Ich bin immer gern in Leipzig“, sagt die gebürtige Karlsruherin, „das Turnier ist fast perfekt.“ Die Organisation sei richtig gut, gerade im Vergleich zu anderen Turnieren. Dazu gehörten auch Kleinigkeiten: Zum Frühstück gebe es Müsli – das sei nicht überall der Fall. Turnierdirektorin Birgit Bach habe immer ein offenes Ohr für die Belange der Sportlerinnen.

Grün wie ein Park

Sicher gehört auch ihr aktueller Lauf zu den Gründen, warum sich Caroline Werner im Sportforum am Elsterflutbecken wohlfühlt. In den Vorjahren gewann sie als Ungesetzte zwar ihre Quali-Matches, diesmal erreichte sie durch das 4:6, 6:4, 6:2 gegen Carolina Meligeni Alves erstmals das Achtelfinale – obwohl die Braslianerin durch ihre deutlich bessere Weltranglistenposition (365) favorisiert war.

„Das war ein intensives Match“, erklärte Caroline Werner. „Die Brasilianerin ist eine gute Läuferin, ich musste alles geben.“ Ihre fast gleichaltrige Gegnerin – beide kamen im April 1996 zur Welt – mit dem fast gleichen Vornamen kannte die Deutsche schon von vorherigen Turnieren gut. Nun trafen sie zum ersten Mal aufeinander.

Für Carolina Meligeni Alves aus dem Bundesstaat Sao Paulo ist es die erste Teilnahme an den Leipzig Open, auch sie ist vom Turnier und der Stadt begeistert. „Das Gelände kam uns beiden am Anfang wie ein Park vor, so grün ist es“, sagt ihr argentinischer Trainer Martín Veraldi. Eine Woche zuvor hatte seine Spielerin, deren Onkel Fernando Meligeni bei den French Open 1999 das Halbfinale erreicht hatte, bei den panamerikanischen Spielen in der peruanischen Hauptstadt Lima Bronze gewonnen – der größte Erfolg ihrer jungen Karriere.

Mehr zu den Leipzig Open

Das Doppel als Training

Im Doppel geht es für sie mit ihrer britischen Partnerin Emily Appleton auch noch am Freitag weiter, nachdem sie sich gegen die Morderger-Zwillinge durchsetzen konnten.

Caroline Werner wagte auch den anspruchsvollen „Spagat“ aus Einzel und Doppel. „Das Doppel ist für mich vor allem als Training wichtig“, erläuterte sie. „Aber es macht einfach auch Spaß, zu zweit zu spielen.“ Mit Julia Grabher verbindet sie schon eine längere Freundschaft, in Leipzig wollten beide endlich auch mal auf dem Platz zusammen agieren. Zusammen wurden die Deutsche und die topgesetzte Österreicherin als Mitfavoriten auf den Doppeltitel bei den Leipzig Open gehandelt, auch weil Grabher eine sehr erfahrene Doppelspielerin ist.

Doch kurz vor dem gemeinsamen Achtelfinale am Mittwoch kam das bittere, kampflose Aus. Wie die Turnierleitung mitteilte, musste Caroline Werner aus gesundheitlichen Gründen zurück ins Hotel, nach SPORTBUZZER-Informationen hatte sie sich eine Magenverstimmung eingehandelt. Alle drücken die Daumen, dass die junge Deutsche ihr heutiges Einzel spielen kann.

Mitmachen: #GABFAF-Adventskalender

Bundesliga-Tickets, Fußballschuhe, signierte Trikots und vieles mehr: Trage Dich hier ein und gewinne einen der 24 Preise. (mehr Infos)




Klicke hier Weiter und dann auf der nächsten Seite Absenden - und Du hast die Chance auf jeden der 24 Preise.

ANZEIGE: 50% auf alle JAKO Artikel! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN