22. September 2019 / 08:39 Uhr

Marc-André ter Stegen offenbart Unsicherheit: Patzer bei Barcelona-Pleite bleibt folgenlos

Marc-André ter Stegen offenbart Unsicherheit: Patzer bei Barcelona-Pleite bleibt folgenlos

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Marc-André ter Stegen bedankt sich nach der Niederlage in Granada bei den mitgereisten Barcelona-Fans. Zuvor hatte er gegen Roberto Soldado (kl. Foto) einen Einschlag nach einem eigenen Fehler noch gerade zu verhindert.
Marc-André ter Stegen bedankt sich nach der Niederlage in Granada bei den mitgereisten Barcelona-Fans. Zuvor hatte er gegen Roberto Soldado (kl. Foto) einen Einschlag nach einem eigenen Fehler noch gerade zu verhindert. © imago images / Cordon Press / Miguelez Sports / Agencia EFE
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Bei der 0:2-Pleite gegen den FC Granada offenbarte Barcelona-Torwart Marc-André ter Stegen mitten in der von ihm losgetretenen Diskussion um den Stammplatz im DFB-Tor eine Unsicherheit. Der 27-Jährige konnte seinen Fehler allerdings unmittelbar vor dem Einschlag gerade so selbst wieder ausbügeln.

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Glück im Unglück für Marc-André ter Stegen: Der Torwart des FC Barcelona musste beim Auswärtsspiel gegen Überraschungs-Aufsteiger FC Granada, der mit 2:0 gewann, zwar wenige Tage nach seiner Gala-Vorstellung gegen den BVB in der Champions League (0:0) eine bittere Niederlage quittieren, konnte einen eigenen schweren Fehler aber gerade so noch selbst wieder ausbügeln. Seine Unsicherheit nach einer vermeintlich wenig komplizierten Flanke beim Stand von 0:1 lässt jedoch Raum für Spekulationen.

Was war passiert? Es stand nach einem ganz frühen Tor durch Ramon Azeez (2.) bereits 1:0 für die Gastgeber, da legte sich ter Stegen in der 52. Minute beinahe selbst ein Ei ins Netz. Eine Flanke, die dankbar genau auf den weitgehend frei stehenden Ex-Gladbacher zuflog, ließ dieser so heftig prallen, dass die Kugel in Richtung Torlinie trudelte. Ter Stegen hechtete reaktionsschnell hinterher und konnte den Ball Zentimeter vor der Linie noch gerade so im Nachfassen festmachen. Dabei wurde er vom heranstürmenden Granada-Veteran Roberto Soldado (früher u. a. Real Madrid, Valencia, Tottenham) allerdings am Kopf getroffen.

Ter Stegen muss bei Granada-Elfmeter hinter sich greifen – anders als gegen den BVB

Ter Stegen, der sich zuletzt heftigen Angriffen von Bayern-Präsident Uli Hoeneß ausgesetzt sah, nachdem der Keeper des FC Barcelona mehr Einsatzmöglichkeiten im DFB-Tor verlangt und damit Bayern-Torwart Manuel Neuer öffentlich herausgefordert hatte, konnte nach kurzer Behandlungspause zwar weiterspielen, Granadas 2:0 durch Alvaro Vadillo (66.) per Elfmeter jedoch nicht verhindern. Am Dienstag hatte der 27-Jährige noch einen Elfmeter von BVB-Kapitän Marco Reus entschärft und die Dortmunder mit zahlreichen Paraden fast zur Verzweiflung getrieben.

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Bundestrainer Joachim Löw betonte unterdessen in der Bild am Sonntag, die teils derben Aussagen von FCB-Präsident Uli Hoeneß („Ter Stegen hat keinen Anspruch, zu spielen“) im Hinblick auf den Kampf um das DFB-Tor nicht zu berücksichtigen. „Von so etwas lasse ich mich nicht beeinflussen“, sagte der Bundestrainer. „Das lässt mich völlig entspannt in die Zukunft blicken.“

Löw beschwichtigt Torwart-Debatte: „Können uns freuen, zwei Weltklasse-Torhüter zu haben“

Löw hatte derweil schon nach dem Aufkeimen der Debatte versucht, die Schärfe aus der Diskussion zu nehmen: „Wir alle können uns doch nur freuen, mit Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen zwei Weltklasse-Torhüter zu haben“, sagte der Bundestrainer: „Es ist doch klar, dass jeder einzelne ehrgeizig ist und auch spielen will, in der Nationalmannschaft brauchen und wollen wir diesen Konkurrenzkampf.“

Für Barcelona bedeutet die unerwartete Pleite in Granada übrigens einen herben Rückschlag: Während Granada mit dem überraschenden Sieg vorübergehend sensationell die Tabellenführung übernahm (das Spitzenspiel des bisherigen Leaders Sevilla gegen den Tabellenfünften Real Madrid folgt am Sonntag), bleibt Barcelona nicht nur in der Champions League hinter den Erwartungen zurück. Nach sieben Spieltagen konnten die Katalanen lediglich sieben Punkte sammeln. Das reicht aktuell für den siebten Platz.

Die Karriere von Marc-André ter Stegen in Bildern:

Marc-André ter Stegen gehört zu den besten Torhütern Deutschlands und hat in seiner Karriere zahlreiche Erfolge feiern können - aber auch Niederlagen hinnehmen müssen. Der SPORTBUZZER stellt den Keeper vor. Zur Galerie
Marc-André ter Stegen gehört zu den besten Torhütern Deutschlands und hat in seiner Karriere zahlreiche Erfolge feiern können - aber auch Niederlagen hinnehmen müssen. Der SPORTBUZZER stellt den Keeper vor. ©
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