26. März 2020 / 12:29 Uhr

Termin-Chaos droht: Tischtennis-Weltpräsident will Olympia-Austragung "im April oder früher"

Termin-Chaos droht: Tischtennis-Weltpräsident will Olympia-Austragung "im April oder früher"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Tischtennis-Weltpräsident Thomas Weikert wünscht sich nach der Verschiebung der Olympischen Spiele einen neuen Termin im Frühjahr 2021.
Tischtennis-Weltpräsident Thomas Weikert wünscht sich nach der Verschiebung der Olympischen Spiele einen neuen Termin im Frühjahr 2021. © imago images/ZUMA Wire
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Der Präsident des Tischtennis-Weltverbandes, Thomas Wickert, hat nach der Verschiebung der Olympischen Spiele für eine Neuaustragung im Frühjahr 2021 plädiert.

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Tischtennis-Weltpräsident Thomas Weikert wünscht sich nach der Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio einen neuen Termin im Frühjahr 2021. "Wir plädieren auf April oder früher", sagte der 58-Jährige am Donnerstag der dpa. Im Juni 2021 sind die Tischtennis-Weltmeisterschaften im Einzel in Houston/USA geplant.

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Wegen der Coronavirus-Pandemie war die Einzel-WM im März in Busan/Südkorea verschoben worden. Der Weltverband ITTF nannte den Zeitraum vom 21. bis zum 28. Juni als Ersatztermin. Ob dieser Termin eingehalten werden kann, ist offen.

Weikert: "Müssen mit dem IOC auch über Finanzen reden"

Die 33 Weltverbände und das Internationale Olympische Komitee wollten am Donnerstag (Beginn: 17 Uhr) in einer Telefonkonferenz über die Probleme und Herausforderungen der Olympia-Verschiebung beraten. "Wir müssen mit dem IOC auch über die Finanzen reden. Da geht es auch um die schon für Juli und August gebuchten Hotels und ob die Buchungen bestehen bleiben oder nicht", sagte Weikert.

Das IOC und Japan als Gastgeberland haben die Olympischen Spiele in Tokio wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben. Der SPORTBUZZER hat dazu internationale Pressestimmen gesammelt. Zur Galerie
Das IOC und Japan als Gastgeberland haben die Olympischen Spiele in Tokio wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben. Der SPORTBUZZER hat dazu internationale Pressestimmen gesammelt. ©

Noch wichtiger sei für viele internationale Verbände, ob sie weiter mit den Zuwendungen vom IOC in vollem Umfang rechnen können. "Es gibt Verbände, die sind bis zu 90 Prozent davon abhängig", so Weikert.