05. August 2022 / 09:12 Uhr

Termine, TV, neue Stars und eine lange Winterpause: So läuft die Bundesliga-Saison

Termine, TV, neue Stars und eine lange Winterpause: So läuft die Bundesliga-Saison

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Am Freitag beginnt die neue Bundesliga-Saison. Der SPORTBUZZER beantwortet die wichtigsten Fragen.
Am Freitag beginnt die neue Bundesliga-Saison. Der SPORTBUZZER beantwortet die wichtigsten Fragen. © IMAGO/ULMER Pressebildagentur, Picture Point LE, Team 2, Jan Huebner, Eibner (Montage)
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Vor dem Start der neuen Bundesliga-Saison gibt der SPORTBUZZER einen Überblick über die wichtigsten Termine, die übertragenden TV-Sender und den Verlauf der Spielzeit. Aufgrund der WM in Katar ist so manches anders. Ebenfalls im Fokus: Neue Stars und neue Trainer.

Nach einer 83-tägigen Pause nimmt die Bundesliga am Freitagabend wieder ihren Betrieb auf. Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt und Titelverteidiger FC Bayern eröffnen eine Saison, deren Verlauf wohl für immer einen besonderen Platz in den Fußball-Geschichtsbüchern finden wird. Schließlich gibt es aufgrund der Weltmeisterschaft vom 21. November bis zum 18. Dezember in Katar eine ungewohnt lange Unterbrechung im Winter - zumindest für jene Profis, die nicht mit ihren Nationalteams in der Wüste aktiv sind.

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Welche Auswirkungen hat die WM auf den Spielplan? Wo kann man die Bundesliga in der kommenden Saison im TV verfolgen? Auf welche neuen Stars muss man achten? Und was ist sonst noch wichtig? Der SPORTBUZZER, das Sportportal des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND), gibt einen Überblick.

Welche Folgen hat die WM in Katar auf den Bundesliga-Spielplan?

Kurz: Die Weltmeisterschaft nimmt massiven Einfluss auf die Gestaltung des Bundesliga-Spielplans. Schon nach dem 15. Spieltag und damit am 13. November geht es in die Winterpause - für rund zwei Monate. Erst am 20. Januar des kommenden Jahres rollt wieder der Ball. Der Hinrunden-Abschluss und die Kür des Herbstmeisters erfolgt am 25. Januar. Der letzte Spieltag der Saison steht am 27. Mai an. Am 3. Juni folgt das DFB-Pokal-Finale. Das Endspiel der Champions League ist für den 10. Juni in Istanbul terminiert.

Wie kann ich die Bundesliga in der kommenden Saison im TV verfolgen?

Hier gibt es keine großen Veränderungen. Wer überall live dabei sein will benötigt Abos von Sky bzw. WOW [Anzeige] und DAZN [Anzeige]. Sky überträgt alle Spiele am Samstag. DAZN ist bei den Partien am Freitag und Sonntag live dabei. Wenn du das volle Programm sehen willst, könnte sich das Kombiangebot von MAGENTA für dich lohnen. Hier bekommst du WOW, DAZN sowie MAGENTA [Anzeige] inklusive der 3. Liga sowie der FLYERALARM Frauen-Bundesliga zum günstigeren Paketpreis. Im Free-TV zeigt Sat.1 drei Partien, online kannst du sie auch bei JOYN [Anzeige] sehen. Dazu zählt das Eröffnungsspiel zwischen Frankfurt und Bayern. Die Live-Übertragungen am 17. und 18. Spieltag fallen bei Sat.1 hingegen weg. Der Sender zeigt nun je eine Begegnung am 15. Spieltag (dem letzten Termin vor der WM) und am 16. Spieltag (dem ersten Termin nach der WM).

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Auf welche neuen Stars muss ich in der neuen Bundesliga-Saison achten?

Allen voran die beiden Top-Teams FC Bayern und Borussia Dortmund haben neues namhaftes Personal an Bord. So versuchen sich die Münchner nach dem Abgang von Tor-Garant Robert Lewandowski offensiv künftig mit Weltstar Sadio Mané und Top-Talent Mathys Tel. Defensiv soll Matthijs de Ligt für Stabilität sorgen. Der BVB luchste dem FCB derweil Niklas Süle ablösefrei ab und stellt dem Abwehrhünen dessen Nationalmannschaftskollegen Nico Schlotterbeck in der Abwehrzentrale zur Seite. Im Angriff soll mit Karim Adeyemi ein weiterer DFB-Star wirbeln. Bitter für die Dortmunder: Der als Nachfolger von Erling Haaland eingeplante Sebastien Haller fällt wegen eines Hodentumors bis auf Weiteres aus. In Frankfurt setzt man derweil auf Bundesliga-Rückkehrer Mario Götze. Ein Blick dürfte sich auch auf Adam Hlozek von Bayer Leverkusen lohnen. RB Leipzig investierte über 25 Millionen Euro in Nationalspieler David Raum.

Bei welchen Bundesliga-Klubs sitzen neue Trainer auf Bank?

Über ein Drittel der Vereine tauschte im Sommer den Trainer aus. Bei Borussia Dortmund kehrte Edin Terzic auf die Bank zurück. Er löste Marco Rose ab. Beim VfL Wolfsburg setzt man auf den ehemaligen Bayern-Coach Niko Kovac, der die Nachfolge von Florian Kohfeldt antrat. Bei der TSG Hoffenheim versucht sich statt Sebastian Hoeneß nun André Breitenreiter, der den FC Zürich zuletzt zum Schweizer Meister machte. Ebenfalls neu: Sandro Schwarz (statt Felix Magath bei Hertha BSC), Daniel Farke (statt Adi Hütter bei Borussia Mönchengladbach) und Enrico Maaßen (statt Markus Weinzierl beim FC Augsburg). Aufsteiger Schalke 04 geht derweil mit Frank Kramer ins Rennen, nachdem Mike Büskens den Klub als Interimslösung zurück ins Oberhaus geführt hatte.

Was muss ich vor der neuen Bundesliga-Saison sonst noch wissen?

Mancherorts sind die Personalplanungen noch nicht ganz abgeschlossen. Noch bis zum 1. September können die Vereine neue Spieler verpflichten und ihre Kader zusammenbauen. Dann schließt das Transferfenster. Mit Blick auf die Regeln sticht vor allem etwas heraus, was nicht verändert wird. Die während der Corona-Pandemie eingeführten fünf Wechsel pro Partie sind auch in der kommenden Saison möglich.

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