30. April 2022 / 08:42 Uhr

"Ekstase pur": Terodde lässt Schalke im Aufstiegsrennen jubeln und amüsiert mit Krächz-Interview

"Ekstase pur": Terodde lässt Schalke im Aufstiegsrennen jubeln und amüsiert mit Krächz-Interview

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Simon Terodde (2. v. r.) hat den FC Schalke 04 in Ekstase versetzt.
Simon Terodde (2. v. r.) hat den FC Schalke 04 in Ekstase versetzt. © IMAGO/foto2press (Montage)
Anzeige

Mit einem Last-Minute-Tor hat Simon Terodde den FC Schalke 04 am Freitagabend zum Tabellenführer geschossen und dem Aufstieg ein Stück weit näher gebracht. Nach der Partie amüsierte Terodde mit einem kuriosen Krächz-Interview.

Er war der Mann des Abends – und lieferte dann noch einen kultigen TV-Moment: Simon Terodde hat den FC Schalke 04 am Freitagabend zur Zweitliga-Tabellenführung gebracht. In der Nachspielzeit beim 2:1 (0:0) gegen den SV Sandhausen lieferte der Top-Knipser der 2. Bundesliga (27 Tore) den entscheidenden Treffer, der die Königsblauen dem Traum vom direkten Wiederaufstieg wieder ein Stück weit näher bringt. Und bei Terodde selbst hatte der Jubel über den Erfolg körperliche Spuren hinterlassen.

Anzeige

"Heute... Heute...", setzte Terodde am Sky-Mikrofon an. Doch die Stimme des 34-Jährigen war nach der Ekstase über das Tor weg, er konnte die weiteren Fragen nur mit einem Krächzen beantworten. "In der Kurve und auch gerade in der Kabine" habe er seine Stimme gelassen, erklärte Terodde. "Das muss man erstmal realisieren, was hier heute abgegangen ist", rang er um Worte nach dem so wichtigen Sieg, bei dem er auch schon das erste Tor beigesteuert hatte.

Sandhausen hatte nach dem 1:0 durch Terodde (71.) in der Schlussphase zwischenzeitlich ausgeglichen (83.) und für einen kurzen Schockmoment bei S04 gesorgt. "Wenn du ein 1:1 bekommst, so einen Nackenschlag – normalerweise brichst du zusammen", erzählte Terodde. "Aber du siehst was hier los ist. Mit der Unterstützung schaffst du es dann", lobte er die an den Hartwald mitgereisten Fans. "Ekstase pur", beschrieb der Torjäger die Gefühlslage nach seinem Siegtreffer. "Ich wäre am liebsten aus dem Stadion gerannt." Ganz Königsblau durfte so noch jubeln – insbesondere angesichts der Ausrutscher der Konkurrenz: Werder Bremen gab eine 2:0-Führung gegen Holstein Kiel noch ab und verlor 2:3, der FC St. Pauli und der 1. FC Nürnberg mussten sich die Punkte teilen (1:1).

Anzeige

Schalke hat Aufstieg selbst in der Hand

Zwei Spiele muss das Team von Trainer Mike Büskens auf der Zielgeraden jetzt noch gewinnen, um den Aufstieg aus eigener Kraft perfekt zu machen. Am 33. Spieltag geht es gegen St. Pauli, am letzten Spieltag spielt S04 auswärts in Nürnberg. "Wir haben noch zwei Spiele und die müssen wir reißen", gab Terodde die Marschroute vor.