20. August 2019 / 21:17 Uhr

Testspiel der Dresdner Eislöwen abgebrochen

Testspiel der Dresdner Eislöwen abgebrochen

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Eislöwe Thomas Pielmeier.
Kapitän Thomas Pielmeier war bis zum Spielabbruch zufrieden mit der Leistung des Teams. © Steffen Manig
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Das Testspiel der Dresdner Eislöwen beim tschechischen Zweitligisten HC Benatky nad Jizerou wurde nach fünfzig gespielten Minuten beim Stand von 6:2 wegen ausufernder Härte abgebrochen. 

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Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben den zweiten Testspielsieg in Folge eingefahren, allerdings endete die Partie mit einem Eklat. Das Team von Trainer Bradley Gratton setzte sich beim Zweitligisten HC Benatky nad Jizerou in 50 Minuten mit 6:2 (3:1, 2:1, 1:0) durch. Eine Minute später brachen die Schiedsrichter das Spiel ab. Offizieller Grund: Wegen zunehmender Härte sei die Sicherheit der Spieler gefährdet gewesen. Ausgangspunkt waren zwei fragwürdige Strafen gegen Mario Lamoureux und Dale Mitchell. Letzterer machte seinem Ärger deutlich Luft und wurde vom Eis geschickt. Kapitän Thomas Pielmeier erklärte: „Wir haben das Spiel von Anfang an dominiert und den Gegner unter Druck gesetzt. Wie auch im letzten Test verteilten die Offiziellen viele Strafen, die ich nicht alle nachvollziehen kann. Wir hätten das Spiel gern zu Ende gebracht, denn wir waren klar die bessere Mannschaft. Schlussendlich war die Entscheidung aber folgerichtig, denn es hätte beiden Teams nicht geholfen, die Partie bis zur letzten Minute durchzuziehen.“

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Im ersten Drittel hatten Timon Ribnitzky, Nick Huard und Dale Mitchell die Sachsen  in Führung gebracht. Im zweiten Abschnitt erzielten die Gastgeber den Anschluss, doch Jordan Knackstedt und Mario Lamoureux sorgten wieder für klare Verhältnisse. Mitchell erhöhte in der 50. Minute auf 6:2.

Nach 50. Minuten und einem Spielstand von 6:2 für die Dresdner Eislöwen brechen die Offiziellen das Testspiel gegen HC...

Gepostet von Dresdner Eislöwen Eishockeyclub am Dienstag, 20. August 2019

Pech hatten die Eislöwen auch mit ihrem Bus, der Probleme mit der Hydraulik hatte. Nach Spielende war er nicht fahrbereit, drei Mechaniker aus Prag trafen erst spät ein, um den Schaden zu beheben. Wann und wie das Dresdner Team heimkommen sollte, war zunächst nicht absehbar.

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