09. November 2021 / 23:02 Uhr

Testspiel gegen Rostock: Wolfsburg ohne Gerhardt und Mehmedi

Testspiel gegen Rostock: Wolfsburg ohne Gerhardt und Mehmedi

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Fehlt dem VfL Wolfsburg gegen Hansa Rostock: Yannick Gerhardt.
Fehlt dem VfL Wolfsburg gegen Hansa Rostock: Yannick Gerhardt. © Roland Hermstein
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Der VfL Wolfsburg absolviert am Mittwoch ein Testspiel. Nicht dabei sind Yannick Gerhardt und Admir Mehmedi. Andere angeschlagene Profis sind auf dem Weg zurück ins Team.

Der VfL testet am Mittwoch (13 Uhr) auf dem Trainingsplatz zwischen VW-Arena und VfL-Center gegen Zweitligist Hansa Rostock. Trainer Florian Kohfeldt will da Spielern Spielzeit geben, die zuletzt nicht so viel zum Einsatz gekommen waren.

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Kohfeldt denkt an Linksverteidiger Jerome Roussillon, Stürmer Daniel Ginczek oder Mittelfeldspieler Felix Nmecha. „Es geht darum, den Rhythmus zu halten, aber in solchen Spielen ist es auch wichtig, dass man nicht nur sagt: Wir wollen uns unter Spielbedingungen gut bewegen. Ich will auch sehen, dass wir die Grundidee auf den Platz bringen“, betont der Coach und denkt an Intensität und Tempo im VfL-Spiel.

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Nicht dabei sind die angeschlagenen Spieler Aster Vranckx und Sebastian Bornauw, aber auch Admir Mehmedi und Yannick Gerhardt fehlen. Letzterer war in den drei Spielen mit Kohfeldt stets erste Wahl gewesen, fehlte jedoch am Dienstag beim Training. „Yannick kam ja aus einer Verletzung, wir nutzen Länderspielpause, um mit ihm ein bisschen individuell zu arbeiten, so dass er nächste Woche Dienstag wieder dabei ist“, klärte der Coach auf.

Und wie sieht es bei Mehmedi aus? Der Offensivmann, bei Ex-VfL-Trainer Mark van Bommel hinten dran, hatte sich nach muskulären Problemen gerade erste wieder zurückgemeldet. Kohfeldt: „Er hat leider wieder muskuläre Probleme, es sollte aber nichts Schlimmeres sein.“

Auch er soll am Dienstag wieder ins Training zurückkehren. Genau wie Luca Waldschmidt (ebenfalls muskuläre Probleme). Bartosz Bialek wiederum ist nach seinem Kreuzbandriss zurück, machte am Dienstag eingeschränkt mit. Kohfeldt: „Er macht einen guten Eindruck, das Knie sieht gut aus.“ Jetzt werde der Stürmer langsam aufgebaut, mit einem Einsatz in diesem Jahr ist wohl nicht mehr zu rechnen.

Das gilt auch für Xaver Schlager, Wolfsburgs Pressingmaschine hatte sich am dritten Spieltag das Kreuzband gerissen, absolvierte zuletzt aber schon Laufeinheiten. Das freut Kohfeldt. Mit einer schnellen Rückkehr ist nicht zu rechnen, der VfL-Coach glaubt an ein Comeback „tief in der Rückrunde. Xaver ist noch nicht auf dem Stand von Bartosz“, so Kohfeldt, der sich freuen würde, wenn es schneller ginge, denn: „Dass Xaver ein Top-Spieler dieser Mannschaft und in der Liga ist auf der Position, steht außer Frage.“