21. Juni 2019 / 14:23 Uhr

Dynamo Dresden im Test gegen Paris St. Germain? Bestätigung steht aus

Dynamo Dresden im Test gegen Paris St. Germain? Bestätigung steht aus

DNN
Dresdner Neueste Nachrichten
Empfängt Dynamo Dresden am 16. Juli den französischen Meister Paris Saint-Germain zum Testspiel im Rudolph-Harbig-Stadion?
Empfängt Dynamo Dresden am 16. Juli den französischen Meister Paris Saint-Germain zum Testspiel im Rudolph-Harbig-Stadion? © Getty
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Der französische Meister Paris Saint-Germain gastiert am 16. Juli bei Dynamo Dresden zu einem Testspiel.

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Dresden. Es wäre wohl das Spiel des Jahres. Und das noch vorm eigentlichen Saisonbeginn: Wie die Sportzeitung L'Equipe meldet, kommen die französischen Meister von Paris Saint-Germain am 16. Juli zum Testspiel gegen Dynamo Dresden an die Elbe. Vier Tage später läuft das Team von Trainer Thomas Tuchel dann in Nürnberg auf. Eine Bestätigung durch die Vereine steht noch aus.

In der Mannschaft des deutschen Cheftrainers Thomas Tuchel tummeln sich viele im Fußballgeschäft sehr bekannte Namen. Allen voran Brasiliens Nationalstürmer Neymar, den die Franzosen vor zwei Jahren für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona loseisten – der bisher teuerste Transfer der Fußballgeschichte. Dieses Sümmchen entspricht locker dem Elffachen des Gesamtmarktwerts der SGD-Mannschaft – echt irre! Ob Neymar wirklich dabei sein wird, ist aber noch fraglich. Denn der 27-Jährige ist wechselwillig, angeblich liegt ihm eine Millionen-Offerte von Real Madrid vor und auch sein Ex-Verein „Barca“ soll Interesse an seiner Verpflichtung haben.

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PSG tauscht Sportdirektor aus: Leonardo ersetzt Henrique

Doch es gibt noch weitere Weltstars bei den Parisern: Kylian Mbappé zum Beispiel, der bei der Weltmeisterschaft 2018 als 19-Jähriger mit den Franzosen den Titel holte und zudem als bester junger Spieler des Turniers ausgezeichnet wurde. Im PSG-Sturm aktiv ist auch der Uruguayer Edinson Cavani, im Mittelfeld kicken unter anderem Argentiniens Rechtsaußen Ángel Di María sowie der deutsche Nationalspieler Julian Draxler. Und in der Defensive findet sich neben Ex-Bayernprofi Juan Bernat, dem Ex-Schalker Thilo Kehrer und dem brasilianischen PSG-Kapitän Thiago Silva noch dessen Landsmann Dani Alves, der mit 39 gewonnenen Titeln als weltweit erfolgreichster derzeit aktiver Fußballprofi gilt.

PSG steht in diesem Sommer vor massiven Veränderungen. Die Franzosen haben sich gerade von Sportdirektor Antero Henrique getrennt und den früheren brasilianischen Nationalspieler Leonardo als Nachfolger verpflichtet. Für den 49 Jahre alten Ex-Coach vom AC Mailand und von Inter Mailand ist es eine Rückkehr zu den Franzosen, für die er bereits von 2011 bis 2013 als Sportdirektor arbeitete. Auch als Spieler war der Weltmeister von 1994 für PSG aktiv. Zuletzt hatte Leonardo als Sportdirektor für den AC Mailand gearbeitet, war jedoch am 28. Mai zurückgetreten.

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Henrique, vom dem sich die Pariser laut Vereinsmitteilung vom Freitag einvernehmlich getrennt haben, hatte den Job als Sportdirektor 2017 übernommen. Mit dem Portugiesen wurde Paris unter anderem zweimal Meister in der Ligue 1. Den angepeilten Champions-League-Titel verpasste das millionenschwere Starensemble um den Brasilianer Neymar jedoch klar. In der abgelaufenen Spielzeit scheiterte PSG im Achtelfinale an Manchester United, im Vorjahr in der gleichen Runde an Real Madrid.

Man darf gespannt sein, mit welchen prominenten Kickern der französische Topclub an der Elbe aufschlagen wird – und wie die Dynamos um Marco Hartmann, Niklas Kreuzer, Patrick Ebert und Moussa Koné mit diesem Gegner klarkommen, der zu diesem Zeitpunkt allerdings noch in einer relativ frühen Vorbereitungsphase sein wird. Passen würde der kolportierte Spieltermin jedenfalls sowohl den Dresdnern als auch den Gästen. Während Dynamo vier Tage zuvor von seinem reichlich einwöchigen Trainingslager aus Tirol zurückkehren wird, treten die Franzosen ihr Trainingslager in China (vom 24. Juli bis 3. August) erst noch an. Auch würde sich der 16. Juli als Spieltag recht gut zwischen Dynamo Dresdens Testspiel in Österreich gegen Wacker Innsbruck am 10. Juli und die für den 19./20. Juli geplante Generalprobe vorm Zweitliga-Saisonbeginn einfügen.

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