09. Oktober 2020 / 12:03 Uhr

Deshalb reagiert Union Berlin mit Unverständnis auf Gesangs-Verbot

Deshalb reagiert Union Berlin mit Unverständnis auf Gesangs-Verbot

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Spieler von Union Berlin feiern das 2:1 - und später den Sieg.
Feierten am Donnerstagabend einen 4:1-Testspielsieg gegen Hannover 96: Die Spieler des 1. FC Union Berlin. © imago images/Andreas Gora
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Am Donnerstagabend setzte sich Bundesligist 1. FC Union Berlin in einem Testspiel gegen Zweitligist Hannover 96 vor 1795 Zuschauern im Stadion An der Alten Försterei mit 4:1 durch.

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Nach eigentlich untersagten Fan-Gesängen bei einem Testspiel des 1. FC Union Berlin erwarten die Vereinsverantwortlichen des Fußball-Bundesligisten einem Medienbericht zufolge keine Konsequenzen. Kommunikations-Geschäftsführer Christian Arbeit kritisierte vielmehr beim Sender RBB: „Die Frage ist: Bleiben eigentlich die Regeln nachvollziehbar für die Menschen oder kommen wir langsam an seltsame Grenzen.“

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Am vergangenen Freitag, als Union mit 4:1 das Bundesligaspiel gegen den FSV Mainz 05 gewonnen hatte, seien die Fangesänge noch erlaubt gewesen. „Und es sind ja keine anderen Menschen, die fünf Tage später hier sind, ein ganz ähnliches Erlebnis erleben und sich viel Mühe geben, alle bisher bekannten Regeln einzuhalten“, meinte Arbeit und kritisierte: „Singen in geschlossenen Räumen ist bei Abstand nach wie vor erlaubt, Singen im Freien plötzlich nicht mehr.“

Bilder vom Testspiel zwischen dem 1. FC Union Berlin und Hannover 96

Hannovers Josip Elez (Mitte) kann dem Ball nur hinterherschauen. Zur Galerie
Hannovers Josip Elez (Mitte) kann dem Ball nur hinterherschauen. ©

Vor 1795 Zuschauern gelang der Mannschaft von Trainer Urs Fischer auch am Donnerstagabend wieder ein 4:1-Erfolg. Gegner war Zweitligist Hannover 96. Dabei hatten die Anhänger der Köpenicker auch wieder gesungen.

Unter Paragraph 5 der sechsten Corona-Infektionsschutzverordnung heißt es allerdings unter Punkt neun: „Fan-Gesänge und Sprechchöre sind zu unterlassen.“ Union-Kommunikationschef Arbeit: „Wir haben ja niemanden aufgefordert, hier zu singen.“