14. Juli 2019 / 13:11 Uhr

Guter Gegner, gute Leistung, guter Test: TSV Havelse besiegt den SC Verl mit 2:1

Guter Gegner, gute Leistung, guter Test: TSV Havelse besiegt den SC Verl mit 2:1

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Havelses Niklas Tasky (links) bekommt vor dem Anpfiff letzte Anweisungen von Trainer Jan Zimmermann.
Havelses Niklas Tasky (links) bekommt vor dem Anpfiff letzte Anweisungen von Trainer Jan Zimmermann. © Christian Hanke
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Dieses Testspiel hat Jan Zimmermann Spaß gemacht. Der Trainer des TSV Havelse sah einen Gegner, der seine Mannschaft richtig forderte. Sein Team steigerte sich gegen den SC Verl jedoch und setzte sich dank einer starken Hälfte mit 2:1 durch. Ein Dank ging an den STK Eilvese, der als Gastgeber eingesprungen war.

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Der TSV Havelse ist in dieser Saisonvorbereitung bislang nicht zu stoppen. Die Garbsener haben auch das Testspiel gegen den West-Regionalligisten SC Verl mit 2:1 (1:1) gewonnen. „Das war ein guter Test gegen einen sehr starken Gegner, sagte Trainer Jan Zimmermann anschließend.

Dank an den STK Eilvese

Gespielt wurde auf der Anlage des STK Eilvese. Der Spielort war ein Entgegenkommen der Havelser, da Verl am Nachmittag in Rehden ein weiteres Testspiel absolvierte. „Es war klasse, wie die Eilveser alles schnell für uns organisiert haben“, sagte Zimmermann und bedankte sich besonders bei STK-Trainer Thassilo Jürgens.

Was ihm besonders gut gefiel: „Dass Verl uns besonders in der ersten Halbzeit viel aufgezeigt hat.“ Damit meint der Coach: „Wenn wir nicht so aggressiv und konsequent die Lücken schließen, geben wir dem Gegner Räume.“ Diese habe der Gegner gut genutzt. „Wir sind im ersten Durchgang viel hinterhergelaufen“, so Zimmermann.

Bilder vom Testspiel zwischen dem TSV Havelse und SC Verl

Noah Plume (nicht im Bild) köpft die Führung, Verls Torhüter Robin Brüseke kommt nicht mehr an den Ball. Zur Galerie
Noah Plume (nicht im Bild) köpft die Führung, Verls Torhüter Robin Brüseke kommt nicht mehr an den Ball. ©
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Trotzdem gelang seiner Mannschaft die frühe Führung. Noah Plume köpfte nach einer Ecke von Torge Bremer ein (4. Minute). Danach entwickelte sich ein offenes Spiel. In einer Situation kam Torwart Alexander Dlugaiczyk einen Schritt zu spät, brachte einen Gegenspieler im Strafraum zu Fall – der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Den Elfmeter verwandelte Anton Heinz (23.).

Havelser stehen sicher

Bis zur Pause blieb Verl das aktivere Team, doch die Havelser standen in der Defensive – abgesehen vom Gegentreffer – ansonsten sehr gut. „Wir können schwierige Phasen wegverteidigen. Das ist auch total wertvoll“, sagte Zimmermann. Schließlich könne seine Mannschaft in einem Regionalligaspiel nicht 90 Minuten lang Druck auf das gegnerische Tor ausüben. Um gegen Verl noch vor dem Seitenwechsel Druck auszuüben, bewegten sich die Spieler nicht gut genug. „Wenn wir das nicht machen, dann können wir den Ball nicht gut durchspielen“, so der Trainer.

Das wurde nach dem Seitenwechsel allerdings deutlich besser. „Wir hatten eine gute Raumaufteilung. Die Jungs haben das gut gelöst“, lobte ihr Coach. Die Havelser hatten das Spielgeschehen entsprechend gut unter Kontrolle. „Die zweite Hälfte ging an uns“, lobte Zimmermann sein Team.

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Möglichkeiten gab es allerdings auch auf beiden Seiten. Für die Havelser ließen Deniz Cicek, Julius Langfeld und Yannik Jaeschke die besten Möglichkeiten zunächst noch ungenutzt. Dlugaiczyk bewahrte den TSV mit einer guten Parade vor dem Rückstand, dazu waren zweifach Abwehrspieler in brenzligen Situationen rechtzeitig mit einem Bein blockend zur Stelle.

Deniz Cicek lupft zur Führung

Nach einem genauen Zuspiel von Tobias Fölster auf Cicek lupfte der schnelle Offensivmann den Ball über Torwart Robin Brüseke zur erneuten Führung (76.). Dabei blieb es auch – trotz „schwerer Beine“, die Zimmermann seinen Spielern nach vier Spielen in einer Woche attestierte. Der Coach war froh, dass die Spieler nahezu komplett verletzungsfrei aus dieser Periode der Vorbereitung herausgekommen sind.

Gegen Verl musste einzig Max Radowski aufgrund von muskulären Problemen frühzeitig vom Feld (37.). „Es ist aber nichts Schlimmeres“, betonte Zimmermann. Auch Robin Benecke und Denis Kina haben leichte muskuläre Beschwerden. „Sie können aber alle in der nächsten Woche trainieren“, so der Coach. Am Dienstag geht es mit dem nächsten Testspiel beim Ramlinger Porta Pokal weiter. Gegner ab 20.15 Uhr ist der Landesligist SC Hemmingen-Westerfeld.

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