23. März 2014 / 18:51 Uhr

Teuer erkaufter Halbfinal-Einzug für Roter Stern

Teuer erkaufter Halbfinal-Einzug für Roter Stern

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Spielszene zwischen dem VfB Zwenkau II und Roter Stern Leipzig.
Spielszene zwischen dem VfB Zwenkau II und Roter Stern Leipzig. © Dirk Knofe
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Stadtligist zieht mit 3:0 bei Kreisklasse-Vertreter VfB Zwenkau II in Stadtpokal-Halbfinale ein. (mit Fotos)

Fußball-Stadtligist Roter Stern Leipzig ist durch einen 3:0 (2:0)-Erfolg beim letzten noch im Stadtpokal-Wettbewerb befindlichen Kreisklasse-Vertreter VfB Zwenkau II ins Halbfinale eingezogen. Es war ein teuer erkaufter Sieg, den der Dreifach-Torschütze Rudolf Seufert sicherte. Teuer deshalb, weil Janis Lutz sich schon wieder verletzte, er musste bereits in der 22. Spielminute ausgewechselt werden. Es war erst sein zweites Spiel nach einem Mittelfußbruch. Diesmal sieht es nach einer Knieverletzung aus, die er sich in einem eigentlich normalen Zweikampf zuzog. Der Unglücksrabe musste mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Mit Samuel Pietruska büßten die Sterne einen weiteren Akteur verletzt ein, ohne dass die Partie unfair gewesen wäre. Pietruska zog sich eine Oberschenkel-Blessur zu und musste in der 67. Minute aus dem Spiel genommen werden.

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Torschütze Rudolf Seufert war eine halbe Stunde lang eher unauffällig, ehe er das erste Mal traf. Kurz vor dem Halbzeitpfiff bekam er Gelegenheit, die Führung auszubauen, nach einem Foul an Johannes Rohrbach gab es Elfmeter für die Gäste. Seufert nutzte auch diese Chance.

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Nach Wiederanpfiff begann die beste Phase der Zwenkauer, doch die zwei Klassen höher spielenden Sterne überstanden die Druckphase des Außenseiters, der sicher nicht ganz unabsichtlich den kleinen Nebenplatz des Eichholz-Stadions als Austragungsort gewählt hatte. Die Leipziger kamen auf der "Bananenschale" aber ganz passabel zurecht, standen in der Abwehr gut und wurden ihrer Favoritenrolle relativ souverän gerecht. Den Endstand markierte Seufert in der 87. Minute, womit die Begegnung endgültig entschieden war. "Wir haben ziemlich ungefährdet gewonnen, Zwenkau hat aber gut mitgehalten", sagte Sterne-Trainer Thomas Knopf nach der Partie. "Weniger schön sind allerdings die zwei offenbar nicht ganz harmlosen Verletzungen."