31. Dezember 2021 / 09:56 Uhr

Teufel komm raus: Wer im Maskottchen „Burny“ der DSC-Volleyballerinnnen steckt

Teufel komm raus: Wer im Maskottchen „Burny“ der DSC-Volleyballerinnnen steckt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
GER Sachsen Dresden MargonArena - 1. Bundesliga Volleyball - Maskottchen Burny vor dem Spiel DSC Dresdner Sportclub gegen USC Münster - unter dem Kostüm steckt Fan Berit Banitz (39) aber nur bei den Spielen ohne Zuschauer in Zeiten des Lockdowns während der Corona Pandemie, damit sie, die sonst oben im Block A mit Dauerkarte sitzt, die Spiele sehen kann und um ihrer Mannschaft nahe zu sein , sie schwitzt gerne unter dem Kostüm, hat unter dem 1,5 kg schweren Kopf noch einen Bauhelm auf und kann das Spiel nicht durch die Augen, sondern durch den Mund des Maskottchens verfolgen, - es ist schon toll auf diese Weise dabei zu sein und als  Glücksbringer und Motivator obendrein zu wirken - so ihr Statement - sie ist Zahnarzthelferin in der Dresdner Uniklinik - nach jedem Spiel wird das ansonsten sehr leichte Kostüm in die Wäscherei gebracht - das ist auch notwendig denn unter dem Kostüm wurden schon 46 Grad gemessen und steigt der Puls ganz schön - das Teufelchen gibt es seit 8 Jahren
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Foto: Jürgen Männel/jmfoto - jegliche Verwendung ist honorarpflichtig entsprechend den AGBs von jmfoto und entsprechend der MFM-Liste 2020 - Rücksprache über 0151 15650555 bzw. juergen_maennel@web.de zu klären
Teuflisches Vergnügen: Um im Lockdown DSC-Spiele vor Ort zu sehen, schwitzt Berit Banitz im Kostüm des Maskottchens. © Jürgen Männel
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Als Maskottchen der Dresdner Volleyballerinnen ist man nah dran, muss aber schwitzen. Seitdem durch den Lockdown bei den Spielen keine Zuschauer mehr zugelassen sind, schlüpft die Dresdner Zahnarzthelferin und DSC-Fan Berit Banitz in das Kostüm und unterstützt das Team vom Seitenrand.

Dresden. Teuflisch rot kommt er daher, doch trotz seiner Hörner sieht er nicht bösartig aus. Im Gegenteil: Der plüschige Kopf von „Burny“, dem Maskottchen der Volleyballerinnen des Dresdner SC, scheint permanent mit weit geöffnetem Mund zu lachen. Er klatscht vor den Spielen beim Einlaufen mit den deutschen Meisterinnen ab, dann animiert er die Fans. Doch wer spielt eigentlich die Rolle der Stimmungskanone in der Margon-Arena?

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Im Kostüm des bekanntesten und liebeswertesten Teufels Sachsens steckt Zahnarzthelferin und DSC-Fan Berit Banitz – aber nur bei Spielen ohne Zuschauer in Zeiten des Lockdowns. Damit die hübsche Dresdnerin, die sonst oben im Block A mit Dauerkarte sitzt, trotzdem den Spielerinnen nahe sein kann und die Partien sieht, schwitzt sie freiwillig und gern in dem sieben Kilogramm schweren Kostüm. Allein der Kopf bringt 1,5 Kilo auf die Waage – um das Tragen zu erleichtern, trägt die 39-Jährige einen Bauhelm. Das Spiel sieht sie übrigens nicht durch die Augen des Teufels, sondern durch seine Mundöffnung.

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Ihr Statement zum kuriosen Freizeitvergnügen: „Es ist schon toll, auf diese Weise in der Margon-Arena dabei zu sein – immer dann, wenn die Mädels Höchstleistungen vollbringen – und obendrein als Glücksbringer und Motivator zu wirken.“ Nur wenige Kollegen in der Dresdner Uniklinik, wo sie als Zahnarzthelferin tätig ist, wussten bislang um den kuriosen ehrenamtlichen Nebenjob. Nach jedem Spiel wird übrigens das beschwänzte Kostüm in die Wäscherei gebracht. Was auch notwendig ist, denn unter dem flauschigen Pelz mit den Riesenlatschen, den es seit 2013 gibt, wurden schon 46 Grad gemessen. Da klettert der Puls nicht nur spielbedingt ganz schön nach oben.

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Jürgen Männel