27. Dezember 2016 / 16:54 Uhr

Teure Abgänge: Wolfsburg führt Statistik an

Teure Abgänge: Wolfsburg führt Statistik an

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Edin Dzeko - Julian Draxler - Kevin de Bruyne
Edin Dzeko - Julian Draxler - Kevin de Bruyne © imago, dpa, Fotomontage
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Es gibt eine Bundesliga-Statistik, in der der VfL Wolfsburg allen anderen Klubs weit voraus ist. Sehr weit. Mit dem Weihnachtsverkauf von Julian Draxler sind nun drei der sieben teuersten Liga-Abgänge ehemalige Wolfsburger: Kevin De Bruyne, Julian Draxler und Edin Dzeko.

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Diese drei Spieler brachten dem VfL zusammen rund 153 Millionen Euro (mindestens). Eine Zahl, die kein anderer Klub auch nur annähernd erreicht.

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An Heiligabend hatte sich der VfL noch einmal zum Draxler-Wechsel zu Paris St. Germain (WAZ berichtete) geäußert. „Wir haben am Ende ein für alle Seiten sehr gutes Ergebnis erzielt. Wir freuen uns, dass uns dies so schnell gelungen ist und wünschen Julian in Paris privat wie sportlich alles Gute“, so Sportchef Olaf Rebbe. 41 Millionen Euro nimmt der VfL fix sein, die Summe kann auf 46 Millionen steigen. Draxler bekommt in Paris die Rückennummer 23.

Von VfL-Trainer Valérien Ismaël gab es zum Abschied des seit Sommer wechselwilligen Nationalspielers noch mal warme Worte: „Ich denke, dass dieser Schritt für alle Seiten der richtige ist. In den beiden Spielen gegen Frankfurt und in Gladbach hat Julian zuletzt noch einmal alles gegeben und gezeigt, dass ihm unser Verein keinesfalls egal ist. Ich hoffe, dass er in Frankreich nun eine neue Herausforderung findet.“



Klopp-Kritik am Draxler-Wechsel

Trainer des FC Liverpool: Jürgen Klopp
Trainer des FC Liverpool: Jürgen Klopp © imago

Kritik gibt‘s aus Liverpool, wo der LFC ebenfalls Interesse an Draxler gehabt haben soll - aber nach Informationen der „Times“ ausstieg, als die Ablöse immer weiter anstieg. Auf einer Pressekonferenz am Freitag sagte Trainer Jürgen Klopp auf die Frage nach Draxler: „Wir glauben, wenn jemand nur von Geld motiviert ist und an einem gewissen Punkt Charakter zeigen soll, dann wird er es nicht tun.“ Und: „Die Spieler wissen, dass sie auch hier eine Menge Geld verdienen können, aber wir werden in Liverpool keine Dummheiten begehen. Wir wollen die Spieler mit dem besonderen Charakter unseres Klubs überzeugen und nicht nur mit Geld.“

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