22. Juni 2020 / 13:48 Uhr

Teure Angelegenheit: Dynamos Abstieg kostet die Stadt Dresden rund 1,5 Millionen Euro

Teure Angelegenheit: Dynamos Abstieg kostet die Stadt Dresden rund 1,5 Millionen Euro

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Stadt Dresden beteiligt sich an den Kosten für's Rudolf-Harbig-Stadion.
Die Stadt Dresden beteiligt sich an den Kosten für's Rudolf-Harbig-Stadion. © dpa
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Dynamo Dresdens am Sonntag besiegelter Abstieg sorgt im Rathaus der sächsischen Landeshauptstadt für wenig Freude. Denn die Kommune muss nun rund 1,5 Millionen Euro mehr pro Jahr ausgeben.

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Dresden. Der Abstieg von Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden kostet die Stadt Dresden viel Geld. Wie der Linke-Fraktionschef André Schollbach am Montag mitteilte, liegt der jährliche städtische Zuschuss für das Stadion von Dynamo in der 3. Liga bei knapp 1,6 Millionen Euro und damit deutlich über dem Wert, der für die 1. und 2. Bundesliga gilt - 135.000 Euro. Die unterschiedlichen Summen ergeben sich aus dem 2007 vereinbarten Baukonzessionsvertrag für das Stadion. Schollbach hatte das unlängst im Stadtparlament erfragt.

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„Als langjähriger Dynamo-Anhänger habe ich bis zum Schluss die Daumen gedrückt und mitgefiebert. Leider ist nun eingetreten, was zu befürchten war. Der Abstieg von Dynamo ist traurig und wird leider auch für die Stadt Dresden ziemlich teuer“, erklärte Schollbach.

Trotz eines 1:0 am Sonntag beim SV Sandhausen fehlen Dresden noch drei Punkte auf den Relegationsplatz. Aufgrund der schlechteren Tordifferenz hat Dynamo aber keine realistische Chance mehr, noch in die Relegation zu gelangen.