09. September 2022 / 13:01 Uhr

"Gott beschütze dich und deine Familie": Chelsea-Verteidiger Thiago Silva verabschiedet sich emotional von Tuchel

"Gott beschütze dich und deine Familie": Chelsea-Verteidiger Thiago Silva verabschiedet sich emotional von Tuchel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Chelsea-Verteidiger Thiago Silva (eingeklinkt) hat sich emotional von seinem Ex-Trainer Thomas Tuchel verabschiedet.
Chelsea-Verteidiger Thiago Silva (eingeklinkt) hat sich emotional von seinem Ex-Trainer Thomas Tuchel verabschiedet. © IMAGO/Grubisic, Shutterstock (Montage)
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Chelsea-Verteidiger Thiago Silva hat sich emotional von seinem ehemaligen Trainer Thomas Tuchel verabschiedet. Es sei ein Privileg gewesen, mit dem deutschen Fußball-Lehrer zusammenzuarbeiten, erklärte der 37-Jährige auf Twitter. Tuchel war am Mittwoch überraschend freigestellt worden.

Der brasilianische Nationalspieler Thiago Silva hat sich mit einer emotionalen Botschaft von seinem beim FC Chelsea freigestellten Trainer Thomas Tuchel verabschiedet. Tuchel und sein Team seien nicht nur gute Fachleute gewesen, sondern darüber hinaus auch erstaunliche Menschen, schrieb der 37 Jahre alte Abwehrspieler auf Twitter. "Es war ein wirkliches Privileg, dich kennenzulernen und mit dir arbeiten zu dürfen. Danke für alles, Thomas Tuchel, ich wünschte, ich hätte hilfreicher sein können“, erklärte Silva. "Gott beschütze dich und deine Familie.“

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Tuchel war am Mittwoch beim Premier-League-Klub freigestellt worden, nachdem der FC Chelsea am Vorabend zum Auftakt der Champions League bei Dinamo Zagreb mit 0:1 verloren hatte. Der 49 Jahre alte deutsche Trainer hatte in den gut eineinhalb Jahren seiner Amtszeit an der Stamford Bridge unter anderem die Champions League und die Klub-Weltmeisterschaft gewonnen. Englischen Medienberichten zufolge soll ein angespanntes Verhältnis zur Klubführung um den neuen Besitzer Todd Boehly Grund für die Trennung gewesen sein.

Christian Heidel, Mainz-Sportvorstand und ehemaliger Weggefährte Tuchels, kritisierte die Chelsea-Bosse für ihre Entscheidung, den deutschen Trainer zu entlassen, scharf. Gegenüber der Bild erklärte Heidel, die Freistellung sei "aus heiterem Himmel" gekommen. Auch aus rein sportlicher Sicht sei die plötzliche Entlassung laut dem 59-Jährigen nicht zu rechtfertigen: "Da hat einer, der keine Ahnung vom Fußball hat, wohl gemeint, dass ihm Platz 6 nicht mehr reicht und gesagt: Dann probieren wir halt mal einen anderen Trainer", motzte Heidel in Richtung der Chelsea-Bosse.

Am Donnerstag hatten die Blues Graham Potter vom Liga-Konkurrenten Brighton & Hove Albion als Nachfolger verpflichtet. Der 47-Jährige passe zu der Vision der "Blues", erklärte Klub-Eigentümer und US-Geschäftsmann Todd Boehly.

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