13. Januar 2022 / 09:33 Uhr

Thieme für drei Monate in den USA

Thieme für drei Monate in den USA

Franz Wego
Ostsee-Zeitung
Erfolgreich in Kanada: André Thieme auf seinem Pferd Aretino.
Springreiter André Thieme reist erneut ins wärmere Florida. © imago/Artur Widak
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Europameister startet wieder bei Preisturnier in Ocala. Bis zu 500 000 Dollar Preisgeld möglich.

Der Europameister der Springreiter, Andrè Thieme aus Plau am See, ist aktuell wieder in Aufbruchstimmung. Während in Europa zu winterlicher Jahreszeit Turniere in Hallen stattfinden müssen, aber wegen der Corona-Pandemie größtenteils wohl wieder ausfallen, kann in Ländern wie Spanien oder im US-Bundesstaat Florida im Freien geritten werden.

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Das kommt André Thieme entgegen, der die Monate Februar und März seit 20 Jahren mit einigen seiner Pferde in Florida verbringt und dort schon sehr erfolgreich war. In diesem Jahr will der 46-Jährige an die Erfolge anknüpfen. Die Vorbereitungen für seinen sportlichen Aufenthalt in der knapp 64 000 Einwohner zählenden Stadt Ocala im Bundesstaat Florida laufen auf Hochtouren. „Ich werde wieder in Ocala reiten. Meine Pferde DSP Chakaria, Crazy Girl und Callas sind mit Bereiterin Anika Elgert schon dort“, berichtet Thieme.

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Er selbst wird zusammen mit seinem 14-jährigen Sohn Max und zwei weiteren Pferden heute in einer Woche hinterherfliegen.


Wann der erfolgreichste Mecklenburger Springreiter seinen ersten Turnierstart in Ocala hat, steht noch nicht fest. Mit dem inzwischen „nur noch“ mit 500 000 Dollar Preisgeld (zuvor 1 Million) dotierten „Great American Prix“ geht die Winter-Tour in Ocala am letzten Märzwochenende zu Ende.

Ob Thieme danach schon nach Hause zurückkehrt, ist noch ungewiss. In Wellington, knapp 400 Kilometer südlich von Ocala, findet ebenfalls eine Turnierserie statt, die bis in den April hinein dauert. „Gut möglich, dass ich dort noch an einem internationalen Fünf-Sterne-Turnier teilnehme“, erklärt Thieme.

Damit er weiterhin über das sonstige Wettkampfgeschehen aktuell informiert ist, steht der Europameister mit Bundestrainer Otto Becker „im ständigen Austausch“.