24. Januar 2019 / 20:08 Uhr

Trainer-Hammer! AS Monaco wirft Thierry Henry raus - Vorgänger wird Nachfolger

Trainer-Hammer! AS Monaco wirft Thierry Henry raus - Vorgänger wird Nachfolger

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Thierry Henry wurde bei der AS Monaco nach nur drei Monaten entlassen.
Thierry Henry wurde bei der AS Monaco nach nur drei Monaten entlassen. © imago/PanoramiC
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Nur drei Monate nach seiner Einstellung hat die AS Monaco die Trennung von Trainer-Star Thierry Henry bekanntgegeben - auf ungewöhnliche Art und Weise. Der Welt- und Europameister ist im Fürstentum krachend gescheitert.

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Bei seiner ersten Trainer-Station ist Superstar Thierry Henry krachend gescheitert! Die AS Monaco hat den Welt- und Europameister (1998 und 2000) nach nur drei Monaten freigestellt. Bis auf weiteres übernimmt der bisherige Co-Trainer Franck Passi. Kurios: Die Trennung von Henry soll noch nicht endgültig sein, eine Entscheidung über die Zukunft des 41-Jährigen steht noch aus. Trainer-Hammer an der Cote d'Azur!

Die Monegassen, einst französischer Meister, stehen nach dem 1:5 gegen Racing Straßburg nach 21 Spieltagen auf dem vorletzten Platz - ein desaströses Ergebnis. Das peinliche 1:3 im Pokal gegen Zweitligist Metz vor gerade einmal 600 Zuschauern (!) war des Schlechten zuviel. Henry sammelte als Monaco-Trainer lediglich 0,95 Punkte pro Spiel und konnte in seinen 20 Spielen seit Ende Oktober nur fünf Siege verbuchen. Auch aus der Champions League schieden die Monegassen sang- und klanglos aus.

Was wurde aus den "Invincibles" des FC Arsenal?

Vieira, Pirés, Henry und Cole - sie gehörten zu den Leistungsträgern bei den Invincibles, der legendären Arsenal-Mannschaft der Saison 2003/04, die in der Premier League in allen 38 Meisterschaftsspielen ungeschlagen blieb. Aber was machen Sie heute? Der <b>SPORT</b>BUZZER hat sich auf Spurensuche begeben. Zur Galerie
Vieira, Pirés, Henry und Cole - sie gehörten zu den Leistungsträgern bei den "Invincibles", der legendären Arsenal-Mannschaft der Saison 2003/04, die in der Premier League in allen 38 Meisterschaftsspielen ungeschlagen blieb. Aber was machen Sie heute? Der SPORTBUZZER hat sich auf Spurensuche begeben. ©
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Der frühere Arsenal-Angreifer hatte im Oktober den langjährigen Erfolgstrainer Leonardo Jardim beerbt, der nach einem schwachen Saisonstart entlassen worden war. Zuvor war er unter Roberto Martinez Co-Trainer der belgischen Nationalmannschaft gewesen.

Kuriose Nachfolge-Lösung: Henry-Vorgänger Jardim soll Nachfolger werden

Kurios: Henrys Vorgänger Jardim soll knapp 100 Tage nach seinem eigenen Rauswurf auch Nachfolger des Franzosen werden. Das berichtet die BBC. Der Portugiese mit venezolanischen Wurzeln trainierte die ASM seit 2014 und wurde mit einer blutjungen Mannschaft um Kylian Mbappé, Bernardo Silva und Thomas Lemar 2017 sensationell Meister vor PSG.

Dann jedoch begann der große Aderlass, die jungen Stars wechselten nach Paris, zu Manchester City, Liverpool, Chelsea oder Atlético Madrid. Der Erfolg blieb aus - und Jardim musste gehen. Jetzt soll er Monaco zumindest vor dem Abstieg retten.

Fabregas und Naldo: Monaco unterstützte Henry auf dem Transfermarkt

Die AS Monaco hatte Henry noch zu Monatsbeginn volle Unterstützung auf dem Transfermarkt zugesichert: Der spanische Welt- und Europameister Cesc Fabregas, beim FC Arsenal einst Teamkollege von Henry, wurde vom FC Chelsea losgeeist, zuvor wechselten bereits Naldo vom FC Schalke 04 und Fodé Ballo-Touré von OSC Lille ins Fürstentum - alles fruchtlos.

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Naldo war beim vorläufigen Tiefpunkt der Monaco-Saison sogar Hauptdarsteller. Schon nach sieben Minuten sah der Ex-Schalker gegen Straßburg die Rote Karte. Eine harte Entscheidung des Unparteiischen gegen den früheren Schalker, dessen Gegenspieler Ludovic Ajorque nach einem Schubser sehr leicht zu Boden gegangen war. In Unterzahl wehrten sich die Monegassen anfangs tapfer und lagen zur Halbzeit nur mit 1:2 hinten. Nach dem Seitenwechsel spielten Cesc Fàbregas und Co. allerdings zu unkonzentriert, leisteten sich gleich mehrere üble Patzer und kassierten eine letzten Endes verdiente Niederlage.

Für Monaco wird die Lage immer gefährlicher. Nur noch ein Punkt trennt den Meister von 2017 vom Schlusslicht Guingamp, drei Zähler fehlen den Monegassen dagegen zum rettenden Ufer. Auch der Trainerwechsel zu Thierry Henry hat keine Wende gebracht. Von den ersten elf Spielen unter dem früheren Weltklassestürmer verlor Monaco sechs und sammelte dabei nur neun Punkte.

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