07. Oktober 2019 / 13:42 Uhr

Ex-Schalke-Profi Thilo Kehrer: So sehe ich meine Rolle im DFB-Team und die Zukunft bei PSG

Ex-Schalke-Profi Thilo Kehrer: So sehe ich meine Rolle im DFB-Team und die Zukunft bei PSG

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Thilo Kehrer möchte sich Bundestrainer Joachim Löw von seiner besten Seite zeigen. 
Thilo Kehrer möchte sich Bundestrainer Joachim Löw von seiner besten Seite zeigen.  © Getty Images / Montage
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Verteidiger Thilo Kehrer von Paris Saint-Germain fällt für die anstehenden Länderspiele noch verletzt aus. Künftig will er im DFB-Team aber angreifen und zu einem wichtigen Faktor unter Bundestrainer Joachim Löw werden. Auch zur Zukunft bei PSG äußerte sich Kehrer.

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Thilo Kehrer - seit fast zwei Monaten durch einen Sehnenriss außer Gefecht - hat noch große Ambitionen für seine Zeit bei der deutschen Nationalmannschaft. In einem Interview mit dem Kicker verriet der 23-jährige Verteidiger vom französischen Meister Paris Saint German nun, dass er sich gegenüber Bundestrainer Joachim Löw von seiner besten Seite zeigen möchte. "Ich möchte den Trainer so überzeugen, dass er sagt: 'Der Thilo ist ein wichtiges Mitglied der Mannschaft'", so Kehrer. Er sehe noch viel Potential, sich zu steigern und möchte mit seiner Flexibilität in der Abwehr sowohl beim DFB als auch bei PSG weiter punkten.

Kehrer: "In der Abwehr kann ich alle Positionen spielen"

Vor allem im Bereich der Schnelligkeit, Stabilität und Technik wolle sich der junge Defensiv-Mann noch steigern. "Da gibt's kaum Limits. Oder im Passspiel. Da denke ich an Toni Kroos - es gibt keinen, der besser ist. Ich versuche immer, mir die Dinge von den Besten abzuschauen. Und da kann ich in Paris viel lernen", so Kehrer, der bald wieder ins Mannschafts-Training der Pariser einsteigen möchte. Für den 23-Jährigen hatte sein DFB-Debüt eine besondere Bedeutung: "Damit erfüllte sich für mich ein Kindheitstraum." Inzwischen hat Kehrer sieben Partien für das DFB-Team bestritten - viele weitere sollen folgen. Seine Vorzüge beschreibt er wie folgtl: "In der Dreier-Abwehrkette kann ich alle drei Positionen spielen. Egal wo. Bei Schalke habe ich oft links gespielt, bei PSG meistens rechts." In der Viererkette fühle er sich als Rechtsverteidiger am wohlsten. Er ergänzt: "Aber in der Innenverteidigung fühle ich mich eigentlich auch sehr wohl."

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Seine Flexibilität möchte der Ex-Schalker nutzen und fühlt sich dabei beim französischen Meister gut aufgehoben. "In Schalke hatten wir ein extrem familiäres Verhältnis. In Paris haben wir Stars und Glamour. Vom fußballerischen Niveau her würde ich schon sagen, dass es zwei Klassen Unterschied sind", so Kehrer gegenüber dem Kicker. Mentale Stützen stellen die beiden Ex-Schalker Julian Draxler und Eric Maxim Coupo-Moting dar. Aber auch Trainer Thomas Tuchel sei enorm wichtig - er habe maßgeblich zum Wechsel von Kehrer beigetragen. "Er war der Erste, der mich kontaktiert hat. Er hat mir seine Ideen erklärt und auch, wie er das Team aufbauen will. Er hat mir Wege aufgezeigt, die zu meiner Zukunft passen."

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Kehrer über Neymar: ".. das war's auch schon"

Der Sprung zu den Stars von PSG soll Kehrer bei seiner weiteren Entwicklung helfen. "Ich habe noch Potenzial, das ich unbedingt noch ausschöpfen möchte, Das Limit ist noch nicht erreicht - aber das wäre auch schlimm mit 23 Jahren", so der Verteidiger überzeugt. Die französische Ligue 1 halte er dennoch nicht für besser als die Bundesliga. Dennoch gebe es große Unterschiede: "Ich würde beide Ligen auf einem Niveau sehen. Die Attribute sind andere. In der Bundesliga sehe ich mehr taktische Disziplin, in der Ligue 1 gibt's mehr Individualisten und Techniker." Um ihren wohl größten Individualisten hatte PSG in der Saisonvorbereitung allerdings fürchten müssen - das Wechsel-Theater um Neymar habe Kehrer aber kalt gelassen. "Ich bin damals nur zu Training gekommen und sah: Gut, Neymar ist da. Das war's dann auch schon."

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