20. August 2019 / 07:16 Uhr

Thomas Berthold kritisiert Eintracht Frankfurt: "Nichts anderes im Köcher als Bas Dost?"

Thomas Berthold kritisiert Eintracht Frankfurt: "Nichts anderes im Köcher als Bas Dost?"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bas Dost steht vor einem Wechsel zu Eintracht Frankfurt. Thomas Berthold hält von diesem möglichen Transfer nicht viel.
Bas Dost steht vor einem Wechsel zu Eintracht Frankfurt. Thomas Berthold hält von diesem möglichen Transfer nicht viel. © dpa/Montage
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Eintracht Frankfurt steht kurz vor der Verpflichtung von Bas Dost. Der Niederländer soll für die nötige Durchschlagskraft im Sturm sorgen. Weltmeister Thomas Berthold kann den anstehenden Transfer nicht nachvollziehen.

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Bas Dost war noch gar nicht da - und doch schon in aller Munde. Nach dem Bundesliga-Auftaktsieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim (1:0) freuten sich Trainer und Spieler von Eintracht Frankfurt auf den avisierten Transfer des Top-Stürmers von Sporting Lissabon. Die Freude bei Weltmeister Thomas Berthold hält sich in Grenzen.

"Mein erster Gedanke war: Bei der so hoch gelobten Scouting-Abteilung haben die nichts anderes im Köcher als Bas Dost? Ehrlich jetzt? Es muss doch irgendwo auf der Welt einen talentierten, kopfballstarken Stürmer geben", schreibt Berthold in seiner Kolumne für die Bild.

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Dost soll in Frankfurt einen Vierjahresvertrag erhalten und den zu West Ham United abgewanderten Franzosen Sebastién Haller im Sturmzentrum ersetzen. Die angestrebte Bundesliga-Rückkehr des 30 Jahre alten Niederländers, der von 2012 bis 2016 für den VfL Wolfsburg spielte, wird die Eintracht eine Ablöse von etwa neun Millionen Euro kosten.

Nicht zu vergleichen mit Haller

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass Dost Option Nummer eins war. Da ist sein Alter, zudem ist er ein Typ wie Mario Gomez. Er muss im Strafraum bedient werden, außerhalb des 16ers brauchst du ihn eher nicht. Und er hat nicht das Tempo, die Physis und die Power wie zum Beispiel Sébastien Haller, weil er von der Figur her eher schlaksig und nicht so robust wie der Franzose ist", meint der Weltmeister von 1990.

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Für Wolfsburg erzielte Dost in 85 Bundesligaspielen 36 Tore. Noch besser lief es in Portugal, wo er für Sporting in 84 Ligaspielen 76 Mal traf und in der Saison 2016/17 Torschützenkönig wurde. "Was für ihn spricht: Er kennt die Bundesliga, und er hat unbestritten einen Riecher, er weiß, wo das Tor steht. Seine Quote in Portugal ist jedenfalls beeindruckend, auch wenn die Liga körperlich nicht besonders fordernd ist, da es dort nur drei Top-Vereine gibt: Porto, Benfica und Sporting", schreibt Berthold.

Dost bereits am Donnerstag im Kader?

Dost könnte in den Playoff-Spielen um den Einzug in die Gruppenphase der Europa League gegen Racing Straßburg schon mit dabei sein. Ein sofortiger Platz in der Anfangself würde den Ex-Spieler von Eintracht Frankfurt überraschen: "Er muss sich doch erst mal einfinden, und keiner weiß, in welcher körperlichen Verfassung er ist", so Berthold.

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