24. Januar 2021 / 13:26 Uhr

Datenaffäre und Zoff mit Präsident Vogt: Stuttgart-Boss Hitzlsperger reagiert auf Vorwürfe

Datenaffäre und Zoff mit Präsident Vogt: Stuttgart-Boss Hitzlsperger reagiert auf Vorwürfe

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Thomas Hitzlsperger steht als Vorstandsboss des VfB Stuttgart unter Druck.
Thomas Hitzlsperger steht als Vorstandsboss des VfB Stuttgart unter Druck. © imago images/Sportfoto Rudel
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Der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger erlebt beim VfB Stuttgart derzeit turbulente Wochen. Rund um die Datenaffäre sieht der Ex-Profi sich zahlreichen Vorwürfen ausgesetzt, hinzu kommt der Zoff mit Präsident Claus Vogt. Nun hat sich Hitzlsperger dazu geäußert.

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In der Datenaffäre des VfB Stuttgart hat sich der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger gegen Vorwürfe gewehrt. "Konkret wird mir vorgeworfen, ich sei gegen Offenheit, Transparenz und Aufklärung in der Datenschutzthematik. Manche sagen sogar, ich würde die Aufklärung verschleiern oder behindern", sagte der 38-Jährige am Sonntag auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz und bezog sich dabei auf Medienberichte, die sich auf einen Zwischenbericht der Kanzlei Esecon berufen hatten. Diese persönlichen Vorwürfe gegen ihn seien "unbegründet und falsch", sagte der frühere Nationalspieler.

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Esecon ist mit den Nachforschungen zur angeblichen Datenweitergabe beauftragt worden. Zwischen 2016 und 2018 sollen vom VfB wiederholt Mitgliederdaten an Dritte weitergereicht worden sein - unter anderem, um die im Sommer 2017 beschlossene Ausgliederung der Profiabteilung voranzutreiben. "Wenn der Abschlussbericht von Esecon auf dem Tisch liegt, werden wir die Sachlage nüchtern prüfen und auf Basis der Fakten Entscheidungen treffen. Wir werden, wenn es notwendig ist, Konsequenzen ziehen", sagte Hitzlsperger: "Fehlverhalten oder womöglich strafbares Verhalten wird sanktioniert."

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Hitzlsperger äußerte sich auch zu Vorwürfen, er habe Konten beschuldigter Mitarbeiter nicht gesperrt. "Ich habe es nicht abgelehnt, ich habe die Entscheidung getroffen basierend auf gültigem Arbeitsrecht", sagte er. "Da gegen die Mitarbeiter nichts vorlag und bis jetzt nichts vorliegt, konnten und können wir die Konten der Mitarbeiter nicht sperren. Das heißt aber nicht, dass behindert wird."

Präsidentschaftskandidatur: Hitzlsperger schweigt

Die Frage, ob seine Kandidatur für das Präsidentenamt beim schwäbischen Bundesligisten bestehen bleibt, ließ Hitzlsperger unbeantwortet. Als Vorstandsvorsitzender wolle er weiterarbeiten. "Ich habe meinen Rücken breitgemacht mehrere Wochen und werde es weiterhin tun", sagte er. Hitzlsperger hatte den VfB-Präsidenten Claus Vogt zuletzt scharf kritisiert und klargemacht, dass er ihn mit einem Sieg bei der Wahl am 18. März aus dem Amt drängen wolle.