12. Februar 2021 / 21:52 Uhr

Nach Corona-Infektion: Thomas Müller in München gelandet – So geht es für den Bayern-Star weiter

Nach Corona-Infektion: Thomas Müller in München gelandet – So geht es für den Bayern-Star weiter

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Thomas Müller ist in München gelandet und startet seine Quarantäne.
Thomas Müller ist in München gelandet und startet seine Quarantäne. © imago images/Contrast
Anzeige

Für Thomas Müller endete die Klub-WM wegen einer Corona-Infektion vorzeitig. Am Freitagabend bestätigte FC-Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic, dass der Ex-Nationalspieler mittlerweile aus Katar wieder in München gelandet ist, und informierte über die weiteren Schritte des 31-Jährigen.

Anzeige

Thomas Müller ist zurück in Deutschland. Nach dem Finale der Klub-WM in Katar flog der Offensiv-Allrounder des FC Bayern München mit einem separaten Krankentransport aus Doha nach München. Das bestätigte Sportvorstand Hasan Salihamidzic in einem Interview mit der Bild. "Das Gesundheitsamt hat Thomas nach der Landung in München getestet und nach Hause begleitet, wo er die Quarantäne fortsetzt." Müller wird die Liga-Spiele gegen Arminia Bielefeld am Montag und fünf Tage später gegen Eintracht Frankfurt verpassen. Dem Ex-Nationalspieler droht sogar der Ausfall für das Achtelfinal-Hinspiel der Bayern in der Champions League gegen Lazio Rom (23. Februar).

Anzeige

Salihamidzic machte nach dem gewonnenen Finale gegen Tigres (1:0) Überstunden, um die Rückkehr Müllers in die Heimat zu organisieren. "Das war doch völlig klar, dass ich in Doha bei Thomas bleibe beziehungsweise in seiner Nähe, bis wir alle nötigen Papiere besorgt haben", sagte der FCB-Boss. Bei der Organisation habe er nach eigener Aussage zudem "viel gelernt".

Mehr vom SPORTBUZZER

Dass Katar anders als England, Südafrika oder Brasilien nicht zu den Gebieten mit Corona-Mutationen zählt, erleichterte das weitere Vorgehen zumindest etwas. Müller war bereits am Mittwoch positiv auf Corona getestet worden – und das gleich mehrfach. Der erste Test brachte beim Weltmeister von 2014 völlig überraschend ein positives Ergebnis, alle anderen Profis im Kader waren negativ. Daher wurde bei Müller erneut getestet – negativ. Also musste ein dritter PCR-Test Klarheit bringen – und der war wieder positiv. Also sperrte der Weltverband FIFA Müller für das Finale und ordnete für den Spieltag eine weitere komplette Testreihe beim Rest des Teams an. Die Ergebnisse fielen allesamt negativ aus.

Salihamidzic: Müller geht es "den Umständen entsprechend gut"

Müller selbst sei laut Salihamidzic "symptomfrei". Es gehe dem 31-Jährigen "den Umständen entsprechend gut", so der FCB-Sportvorstand. "Er wurde ja unmittelbar nach dem Positiv-Test isoliert. Wir standen bis zu seiner Abreise in ständigem Telefonkontakt mit ihm."


Die Klub-WM-Sieger des FC Bayern fühlten mit Müller: "Für Thomas ist natürlich bitter, dass er das Finale verpasst hat. Wir haben das Ding auch für ihn geholt und für alle anderen, die nicht dabei sein konnten", sagte Joshua Kimmich nach dem WM-Triumph. Auch Robert Lewandowski wünschte eine schnelle Genesung: "Schade, dass Thomas nicht dabei sein konnte. Ich hoffe, dass er schnell zurück ist." Das könnte nach der Quarantäne nun noch etwas dauern.