04. Juni 2022 / 23:35 Uhr

"Unforced Errors" & Co.: Thomas Müller benennt nach Italien-Remis Mängelliste beim DFB-Team

"Unforced Errors" & Co.: Thomas Müller benennt nach Italien-Remis Mängelliste beim DFB-Team

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Thomas Müller sah gegen Italien mehrere DFB-Schwachstellen.
Thomas Müller sah gegen Italien mehrere DFB-Schwachstellen. © 2022 Getty Images
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Die deutsche Nationalmannschaft gibt sich nach dem 1:1 zum Europa-League-Auftakt selbstkritisch. Auch Thomas Müller zeigt sich unzufrieden und benennt die Fehler im Spiel des DFB-Teams deutlich. Besonders die einfachen Fehler ärgern den Bayern-Star.

Auch Thomas Müller stimmte nach dem 1:1 zum Nations-League-Auftakt in Italien in den Chor der mit dem Resultat unzufriedenen Nationalspieler ein. Nachdem sich bereits Joshua Kimmich kritisch über die Vorstellung in Bologna geäußert hatte, legte dessen Bayern-Kollege nach und benannte bei RTL deutlich die Mängelliste im Spiel des DFB-Teams. "Über das ganze Spiel hinweg und besonders in der ersten Halbzeit war auffällig, dass wir - beim Tennis würde man von 'Unforced Errors' sprechen - machen", meinte der 32-Jährige und sah sein Team rund fünf Monate vor WM-Beginn noch nicht in Turnier-Form.

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"Wir haben es vor dem Spiel angesprochen. Dann aber nicht so hinbekommen, wie wir es wollten. Dadurch sind nicht nur unser Angriffe ein bisschen verpufft. Dadurch hat Italien den Ball gewonnen und wir haben Körner verbraucht, um ihn zurückzuholen", mäkelte Müller nach dem Remis beim im Umbruch befindlichen Europameister: "Wir haben in der ersten Viertelstunde ganz gut angefangen. Dann aber durch diese einfachen Fehler im Ballbesitz das Spiel verschleppt."

Aber der Routinier war noch nicht fertig. "In der zweiten Halbzeit war es viel Kampf und Laufarbeit die Italiener haben es auch gut gemacht. Aber der Anspruch ist eigentlich der, dass wir dominanter, zielstrebiger und klarer nach vorne spielen. Und das mit einer deutlich geringeren Fehlerquote", sagte Müller: "Italien hat versucht, uns früh unter Druck zu setzen. Das ergibt ein Spiel, dass von Stress geprägt ist. Das gibt aber auch Möglichkeiten - wenn man die Bälle halten kann - große Räume vorzufinden. Das haben wir zu selten geschafft." Am Dienstag in München soll es im zweiten Nations-League-Spiel gegen England, das am Samstag überraschend in Ungarn verlor, besser werden.

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