19. Oktober 2019 / 15:33 Uhr

Thomas Müller nur auf der Bank - Bayern-Trainer Niko Kovac erklärt: "Wir leben in einer Leistungsgesellschaft" 

Thomas Müller nur auf der Bank - Bayern-Trainer Niko Kovac erklärt: "Wir leben in einer Leistungsgesellschaft" 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Auch gegen den FC Augsburg sitzt Thomas Müller nur auf der Bank des FC Bayern. Diese Maßnahme erklärte Trainer Niko Kovac vor dem Anpfiff.
Auch gegen den FC Augsburg sitzt Thomas Müller nur auf der Bank des FC Bayern. Diese Maßnahme erklärte Trainer Niko Kovac vor dem Anpfiff. © imago images/Bernd Müller
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Niko Kovac verzichtet erneut auf Ex-Nationalspieler Thomas Müller. Vor dem Anpfiff beim FC Augsburg hat der Trainer des FC Bayer München diese Entscheidung begründet.

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Zum vierten Mal in Folge sitzt Thomas Müller in der Bundesliga nur auf der Bank (wettbewerbsübergreifend sogar sechs Mal in Folge). Bayern-Trainer Niko Kovac hat sich vor dem 8. Spieltag beim FC Augsburg (Hier könnt ihr das Spiel im Liveticker verfolgen!) erneut gegen den ehemaligen Nationalspieler entschieden, der zuletzt dreimal hintereinander eingewechselt worden war. Beim 1:2 gegen Hoffenheim vor der Länderspielpause gelang ihm immerhin noch ein Assist.

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Müllers Eintrag in die Scorer-Liste reichte Kovac offensichtlich jedoch nicht als Argument aus, um Müller gegen den FCA in die FCB-Startelf zu befördern. Zum wiederholten Male wurde der Brasilianer Philippe Coutinho dem 30-Jährigen vorgezogen. „Sie müssen bedenken, dass wir sehr viel Qualität im Kader haben“, erklärte Kovac vor dem Spiel bei Sky.

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Thomas Müller verließ in Augsburg als letzter Spieler den Mannschaftsbus

Der 48 Jahre alte Kroate setzte in der Offensive auf seine Stammformation mit Coutinho hinter Robert Lewandowski sowie Serge Gnabry und Kingsley Coman auf den Außenbahnen. „Wir leben in einer Leistungsgesellschaft“, äußerte Kovac. Er stellte dem 30 Jahre alten Müller aber in naher Zukunft wieder einen Startelfeinsatz in Aussicht, denn es werden in den kommenden Wochen mit zahlreichen Partien „genügend Möglichkeiten“ zum Rotieren geben.

Dem Betroffenen dürften diese Worte vermutlich dennoch nicht besänftigen. Müller will immer spielen - und das dokumentierte er vor dem Spiel, indem er nach Sky-Angaben als letzter Spieler den Mannschaftsbus verließ. Sein Gesicht soll Bände gesprochen haben.

Anders als Müller steht Defensiv-Allrounder Javi Martínez erstmals in dieser Saison in der Startelf des deutschen Rekordmeisters. Der Spanier sollte im Mittelfeld zum Einsatz kommen, berichtete Kovac. Im Konkurrenzkampf und den Härtefällen bei der Aufstellung sehe er „kein Problem“, bemerkte Kovac. Er sei froh, über so viel Qualität zu verfügen. Zwei Tage vor dem Bayern-Derby in Augsburg hatte sich Kovac noch öffentlich bei Müller für seinen Kommentar, der Routinier werde spielen, wenn „Not am Mann“ sei, entschuldigt. Er habe sich falsch artikuliert, sagte der Coach. Müller hatte zuletzt erklärt, dass er sich Gedanken über seine Zukunft machen müsse, wenn der Trainer ihn weiter als Ersatzspieler sehe.

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