26. April 2019 / 10:36 Uhr

Nach Shitstorm: Bayern-Star Thomas Müller äußert sich erneut zu Pokal-Elfmeter und sagt "Sorry"

Nach Shitstorm: Bayern-Star Thomas Müller äußert sich erneut zu Pokal-Elfmeter und sagt "Sorry"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Thomas Müller ordnet seine Aussagen nach dem Elfmeter in Bremen neu ein
Thomas Müller ordnet seine Aussagen nach dem Elfmeter in Bremen neu ein © imago images / DeFodi
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Ex-Nationalspieler Thomas Müller sah sich nach dem Elfmeter für den FC Bayern im Pokal-Halbfinale gegen Werder Bremen einem Shitstorm ausgesetzt. Auslöser war eine vergangene Aussage des 29-Jährigen. Nun bezieht Müller erneut Stellung.

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Bayern-Star Thomas Müller hat sich "mit etwas Abstand" erneut zur umstrittenen Elfmeter-Entscheidung im Halbfinale des DFB-Pokals bei Werder Bremen geäußert. Zudem bezog der Ex-Nationalspieler zu seiner Aussage nach dem 4:1 Mitte April bei Fortuna Düsseldorf Stellung, als er am Sky-Mirkofon behauptet hatte, er hätte den aus seiner Sicht fragwürdigen Handelfmeter an Stelle des Fortuna-Stürmer Dodi Lukebakio absichtlich verschossen. Ein Statement, dass dem 29-Jährigen nach dem Bayern-Strafstoß in Bremen um die Ohren flog. Besonders bei Twitter beriefen sich zahlreiche User auf Müllers damaligen Kommentar und stellten die Glaubwürdigkeit des Münchners in Frage.

Daraufhin meldete sich Müller am Freitagmorgen ebenfalls beim Kurznachrichtendienst zu Wort und richtete sich an seine Fans: "Es wird hitzig über diese Elfmeter-Situation diskutiert. Aus dem Spiel heraus sah es für mich ganz klar wie ein Elfmeter aus, wie ein klarer Schubser von hinten. Ich denke, der Schubser ist auch da, es ist auch ein Foulspiel - allerdings kein Foulspiel, das in dieser Situation für einen Elfmeter ausreicht."

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Müller: "Sorry, falls es ein bisschen zu überheblich rüberkam"

Dann erklärte sich der Offensivspieler auch zu seinem Statement nach der Partie in Düsseldorf. Seine "etwas flapsige Aussage nach dem Düsseldorf-Spiel" sei "ein bisschen als Bumerang" zu ihm zurückgekommen. "Bevor ich allerdings anfange, jetzt Listen zu schreiben, was ich bei einem Interview alles nicht sage, sage ich lieber: Sorry, falls es ein bisschen zu überheblich rüberkam. Ich wollte keinen Moralapostel spielen." Seine Aussage sei "in diesem Fall vielleicht in die Hose gegangen."

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Schon am Donnerstag hatte sich auch der DFB zum Elfmeter in Bremen, der den Bayern zehn Minuten vor dem Ende den 3:2-Sieg beschert hatte, geäußert und einen Fehler eingestanden. "Einerseits gibt es Aspekte, die auf fachlicher Ebene gegen einen Strafstoß sprechen. Andererseits gibt es allerdings auch einen Aspekt, der für einen strafstoßwürdiges Vergehen spricht. Aus schiedsrichterfachlicher Sicht halten wir die Strafstoßentscheidung für nicht korrekt", sagte Dr. Jochen Drees, fachlicher Projektleiter für den Bereich Video-Assistent beim DFB. Zudem sei laut Drees "die Kommunikation zwischen dem Schiedsrichter und dem Video-Assistenten nicht gut abgelaufen".

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