06. Januar 2022 / 23:24 Uhr

Vor Wiedersehen mit Gladbach: Thomas Müller denkt an Pokal-Aus zurück - "Seitdem einiges passiert"

Vor Wiedersehen mit Gladbach: Thomas Müller denkt an Pokal-Aus zurück - "Seitdem einiges passiert"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Star Thomas Müller bei der 0:5-Pokal-Pleite bei Borussia Mönchengladbach.
Bayern-Star Thomas Müller bei der 0:5-Pokal-Pleite bei Borussia Mönchengladbach. © IMAGO/Sven Simon
Anzeige

Vor dem für Freitag geplanten Bundesliga-Duell zum Rückrunden-Auftakt gegen Borussia Mönchengladbach denkt Thomas Müller vom FC Bayern an die 0:5-Blamage der Münchener im DFB-Pokal gegen die "Fohlen" zurück. "Es ist seitdem bei beiden Mannschaften einiges passiert", so Müller im Klub-TV.

Die 0:5-Demütigung in der zweiten Runde des DFB-Pokals bei Borussia Mönchengladbach Ende Oktober 2021 dürfte vielen Fans des FC Bayern München noch in schlechter Erinnerung sein. Und auch Bayern-Star Thomas Müller nahm vor dem Wiedersehen beider Klubs im für Freitag (20.30 Uhr, Sat. 1 und DAZN) angesetzten Rückrunden-Auftakt der Bundesliga noch einmal Stellung zu dem denkwürdigen Aus dem Rekordpokalsiegers. "Man hat es im Hinterkopf, wenn man daran denkt. Aber es hat mit der Spielvorbereitung nur bedingt etwas zu tun", sagte Müller in einem Video-Statement auf der Klub-Homepage des FCB. Der Offensiv-Allrounder fügte hinzu: "Es ist seitdem bei einigen Mannschaften einiges passiert. Wir haben einige Wochen ins Land gehen sehen, und es gab unterschiedliche Entwicklungen."

Anzeige

Die Ergebnisse seit dem für die Borussia triumphalen Abend im Herbst geben Müller Recht. Denn die Elf von Gladbach-Trainer Adi Hütter gewann zwar drei Tage nach dem Erfolg gegen die Bayern noch gegen den VfL Bochum mit 2:1 und am 20. November gegen Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth mit 4:0, blieb aber danach in den verbleibenden fünf Punktspielen des abgelaufenen Jahres ohne Sieg. Zwischenzeitlich gab es gar vier Niederlagen in Folge mit insgesamt 17 Gegentreffern, darunter das 1:4 im Rhein-Derby beim 1. FC Köln und eine 0:6-Klatsche gegen den SC Freiburg.

Müller trotz Corona-Fällen zuversichtlich

Die Bayern dagegen erholten sich von dem überraschenden Pokal-Aus, durch das ein Titel frühzeitig futsch war, in bemerkenswerter Manier. Alle elf Pflichtspiele nach dem Desaster von Gladbach gewannen die Mannen von Coach Julian Nagelsmann. In der Bundesliga zog der Serienmeister dem ärgsten Verfolger Borussia Dortmund in der Schlussphase der Hinrunde gar auf neun Punkte davon - auch dank eines 3:2-Erfolges im direkten Duell im Dezember.

Dem erneuten Duell mit der Elf vom Niederrhein sieht Müller dementsprechend zuversichtlich entgegen. "Wir müssen die inhaltlichen Schlüsse daraus ziehen, wie Gladbach in den letzten Spielen agiert hat, was sie auf dem Platz versuchen umzusetzen. Dementsprechend müssen wir da gut vorbereitet sein", meinte der 32-Jährige, der seinen Optimismus auch angesichts der durch mehrere Corona-Fälle im Team schwer angespannten Lage nicht verliert: "Wenn wir die Aufstellung am Freitag sehen, werden einige Spieler vielleicht nicht auf ihren Paradepositionen auflaufen. Trotzdem haben wir sehr viele Nationalspieler oder einfach Top-Qualität auf dem Platz." Die Wechseloptionen würden zwar wahrscheinlich eher unbekanntere Namen sein, ergänzte Müller: "Das heißt aber nicht, dass sie kein Tor schießen können."