13. Oktober 2019 / 00:39 Uhr

Rummenigge: Verhältnis zwischen Thomas Müller und dem FC Bayern ist intakt – Kritik an Kovac

Rummenigge: Verhältnis zwischen Thomas Müller und dem FC Bayern ist intakt – Kritik an Kovac

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Unter Bayern-Trainer Niko Kovac ist Thomas Müller (l.) zurzeit nur Ersatz. FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge sieht den Weltmeister weiterhin als wichtigen Spieler.
Unter Bayern-Trainer Niko Kovac ist Thomas Müller (l.) zurzeit nur Ersatz. FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge sieht den Weltmeister weiterhin als wichtigen Spieler. © Getty
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Verlässt Thomas Müller den FC Bayern München? Trotz der jüngsten Gerüchte um einen möglichen Abschied des Weltmeisters glaubt FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge nicht an einen Transfer. Der 64-Jährige nahm sich in der „Welt am Sonntag“ allerdings Trainer Niko Kovac zur Brust, der Müller gewissermaßen als Notnagel bezeichnet hatte.

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Karl-Heinz Rummenigge glaubt nicht, dass der einstige Weltmeister Thomas Müller den FC Bayern München verlassen will. „Das Verhältnis zwischen Thomas und dem FC Bayern ist total intakt. Er wird ein wichtiger Bestandteil unseres Klubs bleiben“, sagte der Bayern-Vorstandsvorsitzende im Interview der Welt am Sonntag.

„Wenn Thomas zufrieden auf der Bank sitzen würde, wäre er im falschen Verein“, unterstrich Rummenigge. Zuletzt war der 30 Jahre alte Angreifer unter Trainer Niko Kovac nur Ersatzspieler. Kovac hatte zuletzt erklärt, dass Ex-Nationalspieler Müller seine Chancen bekommen werde, wenn „Not am Mann“ sei.

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Rummenigge berichtet von Aussprache – und kritisiert Kovac: „Aussage nicht glücklich“

„Niko und Thomas haben sich am vergangenen Sonntag ausgesprochen. Seine Aussage war nicht glücklich. Ich glaube, Thomas ist nicht nachtragend, und natürlich ist er kein Notnagel“, sagte Rummenigge. Müller habe die Reaktion gezeigt, die der Klub wolle: „Er muss trotzdem mit der Situation seriös umgehen. Das tut er vorbildlich.“

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Müller hatte nach den Nicht-Berücksichtigungen der vergangenen Wochen mit einem Vereinswechsel kokettiert. „Ein Trainer muss vor jedem Spiel schwierige Entscheidungen treffen. In den vergangenen fünf Spielen war allerdings ein Trend zu erkennen, der mich nicht glücklich macht“, sagte Müller dem Kicker. Der Bayern-Profi weiter: „Wenn das Trainerteam mich in Zukunft nur noch in der Rolle des Ersatzspielers sieht, muss ich mir meine Gedanken machen. Dafür bin ich einfach zu ehrgeizig.“

Absehbar sei eine solche Entwicklung für Müller nicht gewesen. „Nachdem ich mich im Frühjahr auf der 10er-Position erfolgreich festspielen konnte und wir nach einer furiosen Aufholjagd noch das Double holten, habe ich diese Entwicklung so nicht erwartet“, befindet der Stürmer-Star. Zu einem möglichen Wechsel äußerte sich Müller deutlich: „Die Medien haben in den letzten Tagen wild spekuliert. Daran werde ich mich nicht beteiligen.“

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