29. März 2021 / 15:37 Uhr

Thomas Müller legt sich nicht auf Karriereende beim FC Bayern fest: Abgang wäre "keine Schande"

Thomas Müller legt sich nicht auf Karriereende beim FC Bayern fest: Abgang wäre "keine Schande"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Thomas Müller schließt einen Abgang vom FC Bayern vor seinem Karriereende nicht aus.
Thomas Müller schließt einen Abgang vom FC Bayern vor seinem Karriereende nicht aus. © IMAGO/ULMER Pressebildagentur (Montage)
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Thomas Müller gehört zu den Eigengewächsen des FC Bayern München. Dass er in seiner Karriere für einen anderen Klub aufläuft, erscheint kaum denkbar. Nun verriet der 31-Jährige in einem "Times"-Interview jedoch, dass er einen Transfer für die Zukunft nicht ausschließt.

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Thomas Müller kann sich vorstellen, noch einmal für einen anderen Verein als den FC Bayern München aufzulaufen. "Ich bin nicht auf diesen Verein festgelegt", sagte der 31-Jährige in einem Interview der britischen Times. Er habe zwar eine besondere Beziehung zum Rekordmeister, den er schon geliebt habe, bevor er zu spielen anfing, so Müller. "Aber wenn sich eine Situation ergibt, wo man eine Entscheidung treffen muss, ob man vielleicht für einen anderen Klub spielt, dann wäre das keine Schande und überhaupt kein Problem."

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Bereits im Herbst 2019, als er vom damaligen Bayern-Trainer Niko Kovac kaum noch in der Startelf aufgeboten und öffentlich zu einer Art Notnagel degadiert wurde, hatte der Weltmeister von 2014 mit einem Weggang aus München geliebäugelt. Unter Coach Hansi Flick ist er als Leistungsträger wieder gesetzt. In dieser Saison gelangen ihm in allen Wettbewerben 13 Tore und 17 Vorlagen in 36 Spielen. Er spielt bereits seit 2000 im Verein, seit 2009 ist er bei den Profis, für die er bisher 571 Mal zum Einsatz kam und 212 Tore schoss.

Müller hofft auf "Chance, dass man mich bei der EM sieht"

Müller verwies auch auf seinen langjährigen Teamkollegen Thiago, der mittlerweile beim FC Liverpool spielt. Ob er auch selbst nach England wechseln würde, ließ der Angreifer offen. "Es gefällt mir", sagte er. "Aber einige Kulturen, die Sprache und sowas, der spezielle Dialekt, da verstehe ich nicht alles. Newcastle? Ah, ich weiß nicht..."

Der Weltmeister von 2014 bekräftigte außerdem, dass er weiter auf eine Teilnahme an der EM hoffe. "Ich hoffe, es gibt eine Chance, dass man mich bei der EM sieht", sagte Müller. "Aber wir werden sehen, was in den nächsten Wochen passiert." Bundestrainer Joachim Löw will erst im Mai eine Entscheidung über ein Comeback Müllers im DFB-Team für das Turnier im Sommer treffen.