11. Mai 2019 / 19:15 Uhr

Thomas Müller: "Leipzig kann sich nach dem 0:0 glücklich schätzen"

Thomas Müller: "Leipzig kann sich nach dem 0:0 glücklich schätzen"

Matthias Roth
Leipziger Volkszeitung
Bayern Münches Thomas Müller...
Bayern Münches Thomas Müller... © 2019 Getty Images
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Keine Tore, (noch) keine Meisterschaft: Für Bayern München lief das Gastspiel bei RB Leipzig nicht wie erhofft. Der SPORTBUZZER hat nach dem 0:0 am Samstagnachmittag mit Thomas Müller gesprochen.

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Leipzig. Nach dem Spiel des FC Bayern München bei RB Leipzig stellte sich Thomas Müller den Fragen der Journalisten. Er sprach über ein unangenehmes Spiel für Leipzig, seinen Disput mit Willi Orban und die kommenden Tage vor dem entscheidenden Meisterschaftsspiel gegen Eintracht Frankfurt.

Wie bitter ist es für Sie, dass Sie heute die Meisterschaft nicht perfekt gemacht haben?

Es ist schon enttäuschend, dass wir diese sehr gute zweite Halbzeit nicht in einen Sieg ummünzen konnten. Wir haben einen Gegner, der die Rückrunde der Bundesliga mit dominiert hat, ganz klar beherrscht. Wir haben Torchancen herausgearbeitet und Zweikämpfe geführt. Ich bin davon überzeugt, dass wir zu Hause mit unseren Fans im Rücken viel Selbstvertrauen haben können. Wir müssen uns gut erholen und diese gleiche Emotion und Spielkultur an den Tag legen. Dann werden wir die Meisterschaft holen.

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RB Leipzig - FC Bayern München (0:0) ©
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Hat sich das Spiel nach dem Tor von Leon Goretzka schon ein paar Minuten wie die gewonnene Meisterschaft angefühlt?

Klar. Es sah von der Situation nicht so aus, als ob jemand hätte im Abseits stehen können. Wir haben den Videobeweis, es war Abseits. Es war aber hauchzart.

Haben Sie etwas vom Dortmund-Spiel mitbekommen?

Nein. Ich hatte nach dem Abpfiff, nach dem 0:0 den Eindruck, dass Dortmund gewonnen haben muss. Sonst hätten wir das schon von der Bank signalisiert bekommen.

Erwarten Sie eine kribblige Woche?

Wir müssen das Spiel heute abschütteln. Wir wissen aber, was wir auf dem Platz gebracht haben, das gibt uns Auftrieb. Hier in Leipzig zu spielen war für viele Mannschaften sehr, sehr unangenehm. Wir haben es umgedreht und für Leipzig unangenehm gemacht. Sie können sich glücklich schätzen, heute 0:0 gespielt zu haben.

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Sie hatten in der ersten Halbzeit nach einem Zweikampf einen heftigen Disput mit Willi Orban. Was gab es zu besprechen?

Gut (lacht). Wir haben uns über die Rasenlänge unterhalten. Er war sich nicht ganz sicher, ob es über 20 Millimeter waren. Da haben wir ein bisschen darüber diskutiert.

Was erwarten Sie vom Pokalfinale?

Das ist ein 50:50-Spiel, wie jedes Spiel. Wenn man diese Woche ein bisschen Fußball geschaut hat, dann weiß man, dass in diesem Sport alles passieren kann. Deshalb lieben wir ihn ja.

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