04. Juli 2020 / 23:33 Uhr

Thomas Müller trotz Sieg im DFB-Pokalfinale enttäuscht: "Bissl trauriger Moment"

Thomas Müller trotz Sieg im DFB-Pokalfinale enttäuscht: "Bissl trauriger Moment"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Feiert den Pokalsieg - und vermisst trotzdem die Fans: Thomas Müller.
Feiert den Pokalsieg - und vermisst trotzdem die Fans: Thomas Müller. © Alexander Hassenstein/Getty Images
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Der Pokalsieg machte Thomas Müller etwas nachdenklich. Er habe die Fans vermisst, sagte der Offensivspieler des FC Bayern nach der Partie. Deshalb sei es trotz aller Freude auch ein "bissl trauriger Moment".

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Es war eine merkwürdige Pokalfeier des FC Bayern im leeren Olympiastadion. Vor der leeren Ostkurve, wo am Samstagabend eigentlich die Fans des Rekordmeisters den 4:2-Erfolg über Bayer Leverkusen gefeiert hätten, hüpften die Spieler des 13-fachen Double-Siegers auf und ab. "Wir wollten vor der leeren Kurve den Fans danken", sagte David Alaba zu der Geste an die eigenen Anhänger.

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Nichtsdestotrotz war es ein komisches Gefühl, wie Thomas Müller leicht angefasst beschrieb. "Es ist ein bissl trauriger Moment", sagte er in der ARD. "Wenn beim Pokalfinale in diesem herrlichen Stadion die Fans fehlen, da habe ich bei der Siegerehrung eine nachdenkliche Minute gehabt. Das ist einfach nicht das gleiche und das selbe schon gar nicht. Das tut auch ein bisschen weh", so der Offensivspieler des FC Bayern. Auf dem Podest feierte er dennoch ausgelassen mit dem Pokal.

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Leere Stadien kennen die Profis inzwischen allerdings. Nach der Corona-Pause startete die Liga ohne Fans wieder. Schon die Meisterschaft mussten die Spieler des FC Bayern in einem leeren Stadion feiern. "Die Liga ist unser Daily Buisness, die wollten wir natürlich unbedingt zu Ende spielen", sagte Müller. Daher sei dies nicht so schlimm gewesen. Den Pokal hätte er allerdings lieber mit den Fans feiern wollen.

Alaba über Pokalsieg: "Fühlt sich schön an"

Ganz so tiefgründige Gedanken wollte sich Müllers Mitspieler Alaba direkt nach dem Abpfiff zumindest in der Öffentlichkeit nicht machen. Er verwies derweil darauf, dass man als Spieler sich diesen Titel schließlich verdient hätte. "Natürlich hätten wir gern die Fans hier gehabt, aber es fühlt sich schön an", sagte er über den 50. nationalen Titel des FC Bayern.