07. September 2021 / 22:56 Uhr

Thomas Müller gibt Verletzungs-Update – Offensiv-Star rechtfertigt Bayern-Transfers von RB Leipzig

Thomas Müller gibt Verletzungs-Update – Offensiv-Star rechtfertigt Bayern-Transfers von RB Leipzig

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Thomas Müller hat sich beim FC Bayern inzwischen zum Anführer entwickelt.
Thomas Müller hat sich beim FC Bayern inzwischen zum Anführer entwickelt. © IMAGO/MIS
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Thomas Müller muss geplagt von Adduktorenproblemen aktuell kürzer treten. Einen langfristigen Ausfall befürchtet der 31-Jährige nicht, wie er im Interview mit der "Sport Bild" erklärte. Zudem äußerte er sich zur Transferpolitik des FC Bayern und dem Vorwurf, RB Leipzig gezielt zu schwächen.

Aktuell laboriert Thomas Müller an einer Adduktorenverletzung, konnte deshalb von Bundestrainer Hansi Flick nicht beim Länderspiel-Dreierpack der deutschen Nationalmannschaft gegen Liechtenstein (2:0), Armenien (6:0) und Island (Mittwoch, 20.45 Uhr, RTL) eingesetzt werden. "Die Probleme kamen aus dem Nichts", erklärt der Münchener Routinier nun in einem Interview mit der Sport Bild. Einer baldigen Rückkehr blicke er indes optimistisch entgegen. "Es sieht nicht nach einer gravierenden Geschichte aus. Grundsätzlich bin ich guter Dinge."

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Ob er dem FC Bayern beim anstehenden Bundesliga-Topspiel gegen RB Leipzig am Samstag (18.30 Uhr/Sky) zur Verfügung steht, ist offen. Vom kommenden Gegner haben sich die Münchener im Sommer nicht nur mit Trainer Julian Nagelsmann verstärkt, sondern verpflichteten mit Dayot Upamecano und Kapitän Marcel Sabitzer zudem zwei weitere absolute Leistungsträger aus dem Team der Sachsen. Schwächt der FC Bayern gezielt die Konkurrenz? "Auf keinen Fall", behauptet Müller. "Es hat ja kein Verein eine Verkaufspflicht, siehe Paris und Mbappé. Der FC Bayern hält wie jeder Verein nach Qualität Ausschau, die ins entsprechende Budget passt."

Dabei sei es "normal, sich in der gleichen Liga umzuschauen, da braucht man keine Eingewöhnungsprobleme fürchten", ergänzt der Offensivspieler. Leipzig hatte in der vergangenen Spielzeit – noch mit Coach Nagelsmann – als Tabellenzweiter auf nationaler Ebene nur gegen die Münchener das Nachsehen. "Vereine, die uns in der Tabelle über Jahre gefährlich werden, haben zwangsläufig gutes Personal", erklärt Müller.

Müller: Bayern zum Bundesliga-Start mit "guter Periode"

Der deutsche Rekordmeister startete auch in die laufende Spielzeit wieder ordentlich, steht nach drei Partien und sieben Zählern auf dem dritten Platz, während Leipzig mit erst drei Punkten auf Rang zehn unter Neu-Trainer Jesse Marsch merkliche Startprobleme hat. "Wir sind mit einer guten ersten Periode in die Saison gestartet", so Müllers erstes Fazit. Das Ziel in der Bundesliga ist ohne Wenn und Aber die zehnte Meisterschaft in Serie. So wolle man mit dem in der deutschen Eliteklasse bislang noch titellosen Nagelsmann "seinen ersten Meistertitel ins Visier nehmen".