14. November 2021 / 21:46 Uhr

Thomas Müller zieht erstes Flick-Fazit: "Das lässt uns einfach positiv in das neue Jahr gehen"

Thomas Müller zieht erstes Flick-Fazit: "Das lässt uns einfach positiv in das neue Jahr gehen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Thomas Müller (rechts) blickt positiv in die Zukunft unter Bundestrainer Hansi Flick.
Thomas Müller (rechts) blickt positiv in die Zukunft unter Bundestrainer Hansi Flick. © IMAGO/Eibner
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Thomas Müller gehört auch unter Bundestrainer Hansi Flick zu den gesetzten Spielern. Gegen Armenien durfte der Bayern-Star in Vertretung von Manuel Neuer sogar als Kapitän auflaufen. Müller zeigte sich nach Abpfiff über die Entwicklung unter Flick zufrieden und blickt positiv in die Zukunft.

Eingepackt in seine dicke Winterjacke wartete Hansi Flick an der Seitenlinie auf seine Nationalspieler und packte sich jeden einzeln zur Umarmung. Der Bundestrainer war zufrieden, auch der siebte Streich war kein Problem. Mit einem nie gefährdeten 4:1 (2:0)-Pflichtsieg in Armenien haben sich Startrekordler Flick und seine DFB-Auswahl in die Winterpause vor dem großen WM-Jahr verabschiedet. Seit September ist Flick nun der neue Mann an der Seitenlinie - der diesmal als Kapitän fungierende Thomas Müller sprach von einem "gelungenen Abschluss" des ersten Flick-Halbjahres. "Man sieht, dass wir die letzten drei Monate gute Arbeit geleistet haben", lobte der Bayern-Star.

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Dass der Wechsel von Weltmeister-Coach Joachim Löw nach dem bitteren Achtelfinal-Aus bei der EM 2021 zu Flick so reibungslos funktioniert hat, hält Müller für erwähnenswert. "Es hat im September eine neue Zeitrechnung begonnen mit dem Trainerwechsel. Das hatten wir in Deutschland seit 2006 nicht mehr. Also das ist ja schon was Einschneidendes", erklärte der DFB-Führungsspieler, der bisher unter Flick stets gesetzt war.

Für das Flick-Team richtet sich nach dem Abschluss in Eriwan nun der Blick auf die Winter-WM in Katar. Noch in diesem Jahr wird der Bundestrainer zur Quartiersuche an den Persischen Golf reisen, das WM-Casting mit dem Nationalteam wird im März mit wahrscheinlich zwei Testspielen gegen dann deutlich hochkarätigere Gegner fortgesetzt. Bis es weiter geht, will Flick den Nationalspielern "Hausaufgaben" mit auf den Weg geben, mit denen jeder Spieler DFB-Inhalte während der Nationalmannschafts-Pause trainieren soll. Müller habe zwar "noch keine detaillierte Aufgabe bekommen", lobt aber die Idee. "Das zeigt dann eben auch dieses Bewusstsein, dass es wichtig ist, dran zu bleiben. Und ich glaube, egal wer heute auf dem Platz war, man hat gesehen, jeder ist voll da, erfüllt seine Aufgabe und das ist ein gutes Zeichen."

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Generell blickt Müller positiv in die Zukunft unter Flick: "Wir hatten ja jetzt in unserer WM-Qualifikationsgruppe noch keine ganz großen Hochkaräter dabei. Trotzdem haben wir die Aufgaben teilweise wirklich super gelöst, super Spiele abgeliefert. Und das lässt uns einfach positiv in das neue Jahr gehen", sagte der 110-malige Nationalspieler und zog einen Quervergleich mit dem Spiel in Armenien: "Auswärtsspiel, wir sind schon qualifiziert: Trotzdem waren wir da, haben unsere Leistung abgeliefert."