02. März 2020 / 13:25 Uhr

Nähe zur rechten Szene: Ex-CFC-Geschäftsführer Sobotzik glaubt Frahns Beteuerungen nicht

Nähe zur rechten Szene: Ex-CFC-Geschäftsführer Sobotzik glaubt Frahns Beteuerungen nicht

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ex-CFC-Geschäftsführer Thomas Sobotzik.
Ex-CFC-Geschäftsführer Thomas Sobotzik. © dpa
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Regionalliga Nordost: In einem Interview erklärt Thomas Sobotzik seine Zweifel an den Erklärungen von Babelsberg-Angreifer Daniel Frahn.

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Der ehemalige Geschäftsführer des Chemnitzer FC, Thomas Sobotzik, hat Zweifel an den Erklärungen des umstrittenen Fußballprofis Daniel Frahn über dessen angebliche Nähe zu Rechtsextremisten geäußert. Gerade Frahn „wusste genau, mit wem er da abhängt“, sagte Sobotzik dem „Kicker“. Das seien langjährige Verbindungen, auf die ihn die Polizei bereits 2018 aufmerksam gemacht habe.

Vom FV Turbine Potsdam bis RB Leipzig: Die Karriere von Daniel Frahn in Bildern.

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Vom FV Turbine Potsdam bis RB Leipzig: Die Karriere von Daniel Frahn in Bildern ©

Frahn war im August 2019 wegen seiner angeblichen Verbindungen zur rechten Szene vom Chemnitzer FC entlassen worden. Unter anderem hatte er im März 2019 bei einem Torjubel ein T-Shirt mit der Aufschrift „Support your local Hools“ (Unterstütze deine lokalen Hooligans) hochgehalten. Das hatte Frahn, der inzwischen für den Regionalligisten SV Babelsberg spielt, im Februar dieses Jahres als „größten Fehler meines Lebens“ bezeichnet.

Der 32-Jährige distanzierte sich von rechtem Gedankengut. Zudem hätte er im August nicht mit „einem ehemaligen Mitglied von Kaotic Chemnitz“ zu einem Auswärtsspiel beim Halleschen FC fahren und auf der Gästetribüne sein dürfen. Kaotic Chemnitz gilt als rechtsextremistische Hooligangruppe aus dem Umfeld des Chemnitzer FC. Frahn hatte gegen die Kündigung erfolgreich geklagt und seinen Vertrag beim CFC im Januar aufgelöst.

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Die Verantwortlichen hätten schon vor den Vorfällen mit Frahn mehrfach sehr intensiv über die Problematik gesprochen, erklärte Sobotzik. Der 45-Jährige kritisierte, er habe von Frahn bis heute keine Entschuldigung gegenüber dem Verein und seiner eigenen Mannschaft gehört. „Was so eine halbseidene, nach einem halben Jahr ausgesprochene Rechtfertigung wert ist, soll jeder selbst entscheiden“, sagte der heutige Geschäftsführer der Kickers Offenbach.

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