27. Januar 2021 / 22:52 Uhr

Chelsea-Trainer Thomas Tuchel nach Nullnummer gegen Wolves: "Gutes Gefühl für die Zukunft"

Chelsea-Trainer Thomas Tuchel nach Nullnummer gegen Wolves: "Gutes Gefühl für die Zukunft"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Obwohl der FC Chelsea beim Trainer-Debüt von Thomas Tuchel über ein 0:0 nicht hinauskam, blickt der deutsche Coach positiv in die Zukunft.
Obwohl der FC Chelsea beim Trainer-Debüt von Thomas Tuchel über ein 0:0 nicht hinauskam, blickt der deutsche Coach positiv in die Zukunft. © Getty
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Viel Ballbesitz, wenig Ertrag: Trotz des torlosen Remis bei seinem Debüt gegen die Wolverhampton Wanderers konnte der neue Chelsea-Trainer Thomas Tuchel positive Erkenntnisse aus der Partie ziehen.

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Trotz klarer Überlegenheit seiner Mannschaft hat Trainer Thomas Tuchel bei seinem Debüt mit dem FC Chelsea einen Sieg verpasst. Seine Mannschaft kam am Mittwochabend gegen die Wolverhampton Wanderers nicht über ein 0:0 hinaus. Der Coach äußerte sich dennoch zufrieden. „Das gibt mir ein gutes Gefühl für die Zukunft“, sagte er nach dem Spiel beim Sender BBC. „Ich hatte nicht erwartet, dass wir nach einer Trainingseinheit und zwei Treffen auf diesem Level sind.“

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Der deutsche Nationalspieler Timo Werner blieb gegen die Wolves auf der Bank. Tuchel entschied sich im Angriffszentrum für den Franzosen Olivier Giroud. In Kai Havertz und Antonio Rüdiger standen zwei DFB-Akteure in der Startelf. Seine Aufstellung bezeichnete der neue Coach als unfair, „weil ich für niemanden im Team eine Erklärung hatte, warum er nicht spielt.“ Bei seinem Debüt habe er auf Erfahrung gesetzt, so Tuchel, der mit der Leistung „sehr zufrieden“ war.

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Chelsea bestimmte an der Stamford Bridge das Spiel, hatte deutlich mehr Ballbesitz und gab auch mehr Torschüsse ab. Die Gäste hielten aber gut dagegen und kamen selbst zu gefährlichen Kontern. Nach 70 Minuten hatte Chelsea sogar etwas Glück, als Wolverhamptons Pedro Neto den Ball über Chelsea-Torwart Edouard Mendy lupfte, aber die Querlatte traf.

Tuchel verzichtet auf Werner-Einsatz - Einwechslung für Pulisic

Trotz des 0:0 verzichtete Tuchel auch in der Schlussphase auf den ehemaligen Leipziger Werner und wechselte Tammy Abraham und Christian Pulisic ein, den er schon bei Borussia Dortmund trainierte. Wer sich unter dem neuen Coach einen Stammplatz erspielt, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen. Tuchel kündigte mutigen Angriffsfußball an. Die geeigneten Spieler dafür hat er. „Dieser Chelsea-Kader ist ein Geschenk“, lobte auch sein Trainerkollege Jürgen Klopp.


In der Tabelle steht Chelsea nach dem 0:0 auf dem achten Platz. Nächster Gegner ist am Sonntag zuhause an der Stamford Bridge der FC Burnley. Ein paar Tage später sind die Blues zum London-Derby bei José Mourinhos Tottenham Hotspur zu Gast.