02. Februar 2020 / 11:55 Uhr

Wechsel-Zoff bei PSG: Superstar Kylian Mbappe legt sich mit Trainer Thomas Tuchel an

Wechsel-Zoff bei PSG: Superstar Kylian Mbappe legt sich mit Trainer Thomas Tuchel an

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bei der Auswechslung verweigerte PSG-Star Kylian Mbappé die Umarmung mit Trainer Thomas Tuchel.
Bei der Auswechslung verweigerte PSG-Star Kylian Mbappé die Umarmung mit Trainer Thomas Tuchel. © dpa
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Das Starensemble bei Paris Saint-Germain macht Trainer Thomas Tuchel erneut Probleme. Bei einer Auswechslung verweigerte PSG-Stürmer Kylian Mbappe die obligatorische Umarmung und lieferte sich eine lange Diskussion mit dem Coach. 

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Thomas Tuchel hat bei Paris Saint-Germain keinen leichten Job. Der frühere Bundesliga-Trainer soll den französischen Top-Klub nicht nur zum lange ersehnten ersten Champions-League-Titel führen, sondern muss gleichzeitig auch noch sein mit großen Namen besetztes Starensemble im Zaum halten. Vor allem der Brasilianer Neymar sorgte in der jüngeren Vergangenheit regelmäßig für Ärger und liebäugelte zudem mit einer Rückkehr zum FC Barcelona. Nun geriet Tuchel im Rahmen des Liga-Spiels gegen Montpellier aber auch mit Kylian Mbappé aneinander.

Mbappé verweigert Umarmung mit Tuchel

Der französische Nationalspieler wurde in der 68. Minute, als das Spiel beim Stand von 5:0 längst entschieden war, ausgewechselt. Mbappé war allerdings offensichtlich so erbost über diese Entscheidung, dass er die obligatorische Umarmung mit seinem Trainer verweigerte und stattdessen direkt an Tuchel vorbeistürmen wollte. Rund 30 Sekunden lang diskutierte der deutsche Trainer mit seinem Schützling, ehe dieser sichtlich angefressen auf der Bank Platz nahm.

"Ich bin nicht wütend. Aber ich bin enttäuscht, weil es unnötig war", bilanzierte Tuchel auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. "Ich habe ihm erklärt, warum wir das so gemacht haben und damit ist es erledigt. Ich treffe immer die sportlichen Entscheidungen. Wir spielen nicht Tennis, sondern Fußball, und jeder muss Respekt haben", betonte der 46-Jährige.

Tuchel: "Das sind keine schönen Bilder"

Nach Verletzungsproblemen zu Saisonbeginn hatte Mbappé die letzten sechs Spiele in Serie in der Ligue 1 über die volle Distanz bestritten. Mit sieben Treffern in diesem Zeitraum unterstrich der 21-Jährige seinen Anspruch auf die Torjägerkrone in Frankreich. Auch gegen Montpellier erzielte Mbappé ein Tor, dennoch reagierte der Stürmer wütend auf seine Auswechslung. "Er mag es nicht, ausgewechselt zu werden, das mag niemand. Das sind keine schönen Bilder, aber wir sind auch nicht der einzige Klub, der damit umgehen muss", urteilte Tuchel.

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Mit ernsten Konsequenzen muss der Stürmer aber wohl nicht rechnen. Zu wichtig ist Mbappé für die Pariser. In 25 Pflichtspielen in dieser Saison steuerte der Franzose wettbewerbsübergreifend 22 Tore und zwölf Vorlagen bei. Sein Vertrag bei PSG läuft noch bis 2022, doch längst arbeitet der französische Klub an einer Verlängerung. Allerdings werden auch andere Top-Teams mit Mbappé in Verbindung gebracht.

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