15. April 2019 / 16:27 Uhr

Thomas Welskopf: "Müssen uns an die eigene Nase fassen" (mit Galerie)

Thomas Welskopf: "Müssen uns an die eigene Nase fassen" (mit Galerie)

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung
Die Kicker des ESV Lok Seddin freuen sich über den Treffer zum 0:2.
Die Kicker des ESV Lok Seddin freuen sich über den Treffer zum 0:2. © Verein
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Landesklasse West: Der Tabellenzweite Potsdamer Kickers muss sich dem ESV Lok Seddin in Unterzahl mit 0:3 geschlagen geben.

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Potsdamer Kickers - ESV Lok Seddin 0:3 (0:1). Tore: 0:1 Gordon Klostermann (40., Strafstoßtor), 0:2 Kevin Knospe (82.), 0:3 Klostermann (84., Strafstoßtor). Rote Karte: Christopher Aurin (38., grobes Foulspiel).

"Das Glück, das wir in den vergangenen Wochen bei unseren Siegen hatten, hat uns dieses Mal gefehlt", befand Kickers-Trainer Thomas Welskopf nach der überraschenden 0:3 (0:1)-Niederlage des Tabellenzweiten gegen den ESV Lok Seddin. "Wir haben uns diese Niederlage aber selbst zuzuschreiben. Nach 20 Minuten müssen wir 3:0 führen und dann ist früh der Deckel drauf."

In Fotos: Der ESV Lok Seddin gewinnt mit 3:0 bei den Potsdamer Kickers.

Der ESV Lok Seddin (schwarze Trikots) gewinnt mit 3:0 bei den Potsdamer Kickers (blaue Trikots). Zur Galerie
Der ESV Lok Seddin (schwarze Trikots) gewinnt mit 3:0 bei den Potsdamer Kickers (blaue Trikots). © Verein
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So rettete Lok-Keeper Felix Engel seinem Team nach fünf Minuten gegen drei Kickers-Akteure mit einer ganz starken Parade die Null. "Geraten wir da in Rückstand, geht das Spiel sicherlich in eine andere Richtung", befand auch Lok-Trainer Nico Tennigkeit. Die mit spielentscheidende Szene gab es dann kurz vor der Pause. Nach einem hohen Rückspiel konnte Potsdams Keeper Christopher Aurin das Spielgerät mit dem Kopf nicht kontrollieren. Seddins Cedric Naumann setzte ihn unter Druck und wurde bei einem "Pressschlag" (Welskopf) im Strafraum zu Fall gebracht.

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"Elfmeter kann man da sicher geben, die Rote Karte geht aus meiner Sicht aber überhaupt nicht", ärgerte sich Welskopf über die Entscheidung von Referee Michael Mette. Lok-Kicker Gordon Klostermann ließ sich die Chance vom Elfmeterpunkt nicht entgehen und brachte die Gäste in Führung. "In der Folge haben wir mit dummen Sprüchen von der Seitenlinie sicher nicht dafür gesorgt, das Spiel zu beruhigen - das hat sich dann auch auf unsere Spieler übertragen. Da müssen wir uns als Trainerteam an die eigene Nase fassen", fand Welskopf im Nachgang kritische Worte.

Nach dem Seitenwechsel wurde Jonas Elke nach einem Foulspiel von Tom Albrecht hingegen ein Strafstoß verweigert, ehe der erst eine Minute zuvor eingewechselte Kevin Knospe nach 82 Minuten für die Vorentscheidung besorgte. "Die Kickers haben in der Schlussphase aufgemacht und dadurch hatten wir Möglichkeiten für weitere Treffer", so Tennigkeit, für dessen Team Klostermann - erneut per Elfmeter - den Endstand besorgte.

Potsdamer Kickers: Aurin - Claussen (52. Michel), Teichmann, G. Engel, Mühle - Elke (89. Bamberg), S. Engel - Nembe (39. Taubert), Müggenburg, Fahrenkrug - Nwosu.

ESV Lok Seddin: Engel - Hencke, Losensky, Braun, Albrecht - Gericke - Klostermann, Naumann, K. Tietz, Ulrich - Marschner (81. Knospe).

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