13. November 2019 / 11:24 Uhr

Thüringer Radball-Neulinge schlagen sich achtbar

Thüringer Radball-Neulinge schlagen sich achtbar

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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Im Spitzenspiel setzt sich Lawos Juniorenmannschaft Nils Kebsch/Manuel Paschka (blaue Trikots) gegen die Ehrenberger Vinzenz Winkler (links) und Jonas Zetzsche knapp mit 6:5 durch.. © Wolfgang Wukasch
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Die Thüringer Radball-Elite hat am zweiten Spieltag für Spannung und viele Tore gesorgt. 

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Niederhain. Das Juniorenteam der SG Langenwolschendorf ist im Thüringer Radball-Oberhaus der Elite weiter das Maß aller Dinge. Auch beim 2. Spieltag in Langenleuba-Niederhain, wo die Gruppen 1 und 3 aktiv waren, ließen Nils Kebsch und Manuel Paschka der Konkurrenz keine Chance und festigten nach weiteren fünf siegreichen Spielen (41:11 Tore) ihre Tabellenführung.

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Positiv war auch das Abschneiden des SV Blau-Gelb Ehrenberg I. Für Vinzenz Winkler/Jonas Zetzsche standen lediglich vier Spiele auf dem Plan. Die Schützlinge von Dieter Rademann holten neun Punkte und gaben lediglich die Spitzenpartie gegen die deutschen Nachwuchs-Meister Kebsch/Paschka 5:6 aus der Hand. Die TSG Stotternheim wurde mit 4:2, der RSV Stadtilm I mit 7:3 und Stadtilm II gar mit 11:2 vom Hallenboden geschickt.

Auch sonst gestaltete sich der Spieltag in der Niederhainer Schulsporthalle äußerst torreich. Das musste Gastgeber SV 1949 gleich im Auftaktspiel gegen Lawos Junioren erfahren. Das 0:9 hatten die Oberhaus-Neulinge Karsten Olbrich/Felix Kirste erst einmal zu verdauen, ehe sie gegen Stadtilm I ein 4:4-Remis und gegen Stadtilm II einen 6:2-Erfolg einfahren konnten. Die 3:7-Niederlage gegen Stotternheim fiel dann wieder recht deutlich aus. „Wir müssen noch Trainingsrückstand aufholen, sind aber froh, uns weiterhin im Mittelfeld behaupten zu können“, meinte Karsten Olbrich. „Die Oberliga ist natürlich eine Nummer größer als die Verbandsliga“, sagte Felix Kirste.

Die Radballschuhe schnürte in Niederhain auch wieder Tino Kebsch. Kebsch, der die Radballer Lawos trainiert und mit dem Ehrenberger Rico Rademann vor Jahren Deutscher Vizemeister wurde, ersetzte den verhinderten Marvin Petzold und erspielte mit Jonas Lehmann gute zehn Punkte bei 16:11 Toren. Stadtilm I hatte Ralf Hammerschmidt zu ersetzen. Florian Anderle sprang ein, die Ausbeute blieb jedoch suboptimal bei vier Zählern und 19:21 Toren.

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Stadtilms Zweite ging indes ganz leer aus, die 9:40-Torquote war miserabel. Die TSG Stotternheim, auch mit Ersatz spielend, freute sich wenigstens über den bereits erwähnten Sieg über den Gastgeber und das 3:3-Remis gegen Langenwolschendorf I (Kebsch/Lehmann).

Mit 27 Punkten (67:19 Tore) liegen Lawos Talente Nils Kebsch/Manuel Paschka sieben Zähler vor den Blau-Gelben Winkler/Zetzsche (20/52:26), Lawo I (18/44:32) und Olbrich/Kirste (SV 1949 Langenleuba-Niederhain (11/31:36). Im oberen Tabellenteil dürfte sich auch nach dem 3.Spieltag am 7. Dezember in Nordhausen (Gruppen 2 und 3) wenig ändern. Ilfeld I und II, Stotternheim und LV Nordhausen gehören nicht zu den Favoriten, nur Stadtilm I wird ein Wörtchen um den Oberligatitel mitreden können. Blau-Gelb Ehrenberg ist Gastgeber in der Rückrunde (5. Spieltag, Gruppen 3 und 1) am 29. Februar. SV 1949-Abteilungsleiter Karl-Heinz Heilmann zog ein positives Fazit: „Das Turnier verlief bei guter Kulisse und vielen Toren äußerst fair, mit dem Abschneiden unserer Neulinge Olbrich und Kirste im Thüringer Oberhaus können wir zufrieden sein.“

Wolfgang Wukasch