15. August 2020 / 10:39 Uhr

"Sind am Tiefpunkt angekommen": Barcelona-Star Piqué bietet Rücktritt nach Blamage gegen Bayern an

"Sind am Tiefpunkt angekommen": Barcelona-Star Piqué bietet Rücktritt nach Blamage gegen Bayern an

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Gerard Piqué sieht den FC Barcelona für die Zukunft nicht gut aufgestellt.
Gerard Piqué sieht den FC Barcelona für die Zukunft nicht gut aufgestellt. © Panoramic / POOL / UEFA
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Drastischer Schritt: Gerard Piqué hat nach der vernichtenden 2:8-Pleite im Viertelfinale der Champions League gegen den FC Bayern München seinen Rücktritt angeboten. Der 33-Jährige sehe den FC Barcelona aktuell nicht mehr international wettbewerbsfähig.

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Innenverteidiger Gerard Piqué vom FC Barcelona hat nach dem blamablen Auftritt seines Teams im Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Bayern (2:8) seinen Rücktritt in Aussicht gestellt. "Dieser Klub benötigt Veränderungen. Ich spreche nicht nur vom Trainer und von Spielern. Ich bin der Erste, der seinen Abgang anbietet, wenn es den Klub weiterbringen würde", sagte Piqué bei Eleven Sports 1. Die aktuelle Situation beim spanischen Vizemeister sei laut dem Defensivmann alarmierend. "So ist Barca international nicht wettbewerbsfähig", sieht er seinen Verein derzeit nicht auf einer Höhe mit den Top-Klubs Europas.

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Barcelona wartet durch das Ausscheiden bereits seit 2015, dem bislang letzten Königsklassen-Triumph, auf einen Finaleinzug in der Champions League. "Wir sind am Tiefpunkt angekommen", sagte Piqué über die Leistung der Katalanen nach der historischen Pleite. "Das ist ein fürchterliches Spiel, ein desaströses Ergebnis. Eine Demütigung, das ist das Wort."

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Der SPORTBUZZER blickt auf die Europacup-Duelle zwischen dem FC Barcelona und dem FC Bayern zurück.  ©

Präsident kündigt Konsequenzen an

Klub-Präsident Josep Maria Bartomeu hatte sich nach dem Spiel bereits bei den Fans entschuldigt und Konsequenzen angekündigt. "Es gibt einige Entscheidungen, die wir bereits getroffen haben und andere, die wir die nächsten Tage treffen werden. Es wird in der kommenden Woche Mitteilungen geben, wir müssen Entscheidungen treffen, nachdem sich die Dinge beruhigt haben", sagte Bartomeu.

Im Zentrum der Kritik: Der 61 Jahre alte Trainer Quique Setién, der erst im Januar dieses Jahres die Nachfolge von Ernesto Valverde angetreten hatte. Dass Setién nach der deutlichen Niederlage gegen die Bayern Coach der Katalanen bleibt, schätzt er selbst als unrealistisch ein. "Natürlich minimieren sich die Chancen für mich", sagte er.