07. Oktober 2019 / 11:21 Uhr

"Tiefschlafphase" korrigiert: SV Gehrden strauchelt gegen Schlusslicht Rehren nur kurz

"Tiefschlafphase" korrigiert: SV Gehrden strauchelt gegen Schlusslicht Rehren nur kurz

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Gehrdens Nils Brummund (li.) grätscht gegen Julian Lattwesen.
Gehrdens Nils Brummund (li.) grätscht gegen Julian Lattwesen. © deisterpics/Stefan Zwing
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3:1 gewonnen, doch Gehrdens Trainer Michel Costa war nach dem Heimsieg gegen den Tabellenletzten MTV Rehren A/R nicht gänzlich zufrieden. Seine Kritikpunkte: Der verschlafene Start und die schwache Chancenverwertung.

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Ein Spiel gegen den Tabellenletzten kann zur bösen Stolperfalle werden. Die Spieler des SV Gehrden mussten sich in ihrem Spiel in der Bezirksliga 3 gegen den MTV Rehren A/R anfangs kurz schütteln, nachdem sie in Rückstand geraten waren. Doch dann setzte sich der Gastgeber schließlich noch mit 3:1 (2:1) durch.

Dennoch war Trainer Michel Costa nicht gänzlich zufrieden: „Es war grob fahrlässig, was wir an Torchancen liegen gelassen haben.“ Auch die erneute „Tiefschlafphase“ zu Spielbeginn passte ihm nicht. „Es wäre mir sehr lieb, wenn wir mal von Beginn an wach sind. Das würde Kraft sparen.“

Bilder vom Bezirksligaspiel zwischen dem SV Gehrden und dem MTV Rehren A/R

Gehrdens Torben Mowka (re.) bedrängt Rehrens Marlon Jahn.. Zur Galerie
Gehrdens Torben Mowka (re.) bedrängt Rehrens Marlon Jahn.. ©
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Gehrden dreht noch vor der Pause auf

Doch nach dem frühen Gegentreffer in der fünften Minute waren die Gehrdener schnell zur Stelle. Nach einem Missverständnis in der Hintermannschaft schnappte sich Sebastian Kornagel den Ball und schoss aus zwölf Metern ein (12. Minute). Weitere Großchancen ließen die Gastgeber zunächst aus, bis Sören Mailahn steil geschickt wurde und aus vollem Lauf ins lange Eck traf (35.). „Wir hätten zur Pause schon 4:1 führen müssen“, sagte Costa.

"Es war im Grunde ein Spiel auf eine Kiste"

Doch so gestalteten seine Spieler die Partie lange unnötig spannend. Der MTV kämpfte sich gelegentlich Richtung Gehrdener Strafraum vor, einen Ball musste Schlussmann Christopher-Niklas Weinberg aber nicht parieren. „Es war im Grunde ein Spiel auf eine Kiste – und zwar auf die der Rehrener“, sagte Costa. Die Erlösung folgte schließlich durch Sascha Romaus, der per Kopf nach Ecke von Tim Borowsky traf (75.).