11. Mai 2022 / 08:34 Uhr

Tim Gürntke entscheidet Spitzenspiel zwischen dem Preetzer TSV und Rot-Schwarz Kiel

Tim Gürntke entscheidet Spitzenspiel zwischen dem Preetzer TSV und Rot-Schwarz Kiel

Andrè Haase
Kieler Nachrichten
Tim Gürntke (re.) erzielte in der 30. Minute den 1:0-Siegtreffer gegen den Preetzer TSV.
Tim Gürntke (re.) erzielte in der 30. Minute den 1:0-Siegtreffer gegen den Preetzer TSV. © Uwe Paesler
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Verbandsliga Ost: Der Titelkampf bleibt spannend - Preetz nutzt nummerische Überzahl gegen Rot-Schwarz nicht. Laboe steigt nach der 0:2-Niederlage in Plön ab.

Der Dienstagabend hatte es in der Verbandsliga Ost in sich. Während der Tabellenzweite vom TSV Plön im Heimspiel gegen den VfR Laboe seine Hausaufgaben machte und nach Toren von Nico Kocks (2.) und Philipp Grandt (86.) als 2:0-Sieger vom Platz ging und der VfR somit als Absteiger in die Kreisliga feststeht, verlor der Spitzenreiter Preetzer TSV das Heimspiel vor 100 Zuschauern gegen Rot-Schwarz Kiel mit 0:1. Tim Gürntke war mit seinem Treffer in der 30. Spielminute der gefeierte Akteur.

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Dabei standen den Schusterstädtern im wahrsten Sinne des Wortes Tor und Tür zu einem Sieg offen. In der 19. Minute eilte Kiels Keeper Marcel Büttner aus seinem Kasten und wehrte einen Schuss des Preetzers Daniel Kolbe außerhalb des Strafraums ab. Schiedsrichter Tim Dummer zückte die Rote Karte, Feldspieler Tobias Nehren rückte zwischen die Pfosten. Nach einem tollen Pass von Thies Borchardt traf Gürntke in Unterzahl. Zudem sah auch noch der Kieler Kristof Koop nach wiederholten Meckerns die Gelb-Rote Karte. Wer nun glaubte, die Preetzer könnten das Spiel drehen, sah sich getäuscht. Im Gegenteil: Maximilian Zimmermann scheiterte in der 76. Minute mit einem Foulelfmeter, Lars Brand wurde von den Beinen geholt, an Tobias Nehren.

"Glückwunsch an Rot-Schwarz zu dem Sieg. Und an dieser Stelle muss ich mal Tobias Nehren loben, der als Mittelstürmer begann, um dann im Tor mit einer starken Leistung den Sieg der Kieler unter Dach und Fach zu bringen", konstatierte PTSV-Co-Trainer Jirka Heine, der der Meinung war, dass sein Team 120 Minuten hätte spielen können, ihnen wäre kein Tor geglückt. "Wir waren nicht zwingend genug, trotz der Überzahl. Symbolisch für das Spiel war sicherlich der verschossene Foulelfmeter. Zudem hat Rot-Schwarz wirklich clever verteidigt. Nach den Platzverweisen habe ich nicht das Gefühl gehabt, dass bei ihnen die Moral verloren gegangen ist. Im Gegenteil, die Platzverweise waren eher ein Hallo-Wach-Effekt", so der 37-Jährige gegenüber dem KN-SPORTBUZZER.

Preetzer TSV: T. Beuck – Tonn (85. Kretschmer), Lindner, Ziebell, K. Beuck (61. Wichelmann) – Grunwald (68. Grohmann), Zimmermann, Ziehmer – Schütt (68. Petersen), Brand, Kolbe.

Rot-Schwarz Kiel: Büttner – Gürntke, Borchardt, Bartels, Dreier (75. Kannenberg), Sitte (75. Torp), Lembke, Nehren, Backhaus (75. Lohse), Logemann (24. Koop), von Randow (46. Rosenthal).

Schiedsrichter: Tim Dummer (TSV Malente) - Tor: 0:1 Gürntke (30.) - Zuschauer: 100.