17. Mai 2019 / 10:50 Uhr

Tim Reinsdorf vom FC Germania Parsau wird Held der Woche

Tim Reinsdorf vom FC Germania Parsau wird Held der Woche

Nick Heitmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
28 - Held der Woche: Tim Reinsdorf vom FC Germania Parsau hat die Sportbuzzer-Leserwahl gewonnen.
Die SPORTBUZZER-User wählten Tim Reinsdorf vom FC Germania Parsau zum Held der Woche. © Privat
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Bei der Wahl zum Held der Woche stimmte die Mehrheit der SPORTBUZZER-User dieses Mal für Tim Reinsdorf vom FC Germania Parsau.

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Vor drei Wochen gegen den FC Brome II war Tim Reinsdorf der Verzweiflung nahe gewesen. „Da habe ich fünf, sechs Hundertprozentige vergeben“, so der Stürmer. „Im Dorf musste ich mir Sprüche wie ,Chancentod‘ anhören.“ Jetzt, zwei Spiele später, hat sich der Wind gedreht. Der 27-Jährige schoss den FC Germania Parsau in der 1. Fußball-Kreisklasse Gifhorn 1 mit sieben Toren zu Siegen beim TSV Fortuna Bergfeld und gegen den FC Ohretal, die Wahl zum SPORTBUZZER-Helden der Woche gab’s nun obendrauf.

Saison 18/19: Die bisherigen Sieger der Rubrik "Held der Woche" aus der Region Gifhorn/Wolfsburg.

32 - Held der Woche: Jona Hallmann vom FC Ohretal hat die Sportbuzzer-Leserwahl gewonnen. Zur Galerie
32 - Held der Woche: Jona Hallmann vom FC Ohretal hat die Sportbuzzer-Leserwahl gewonnen. ©

Erst ein Dreierpack in Bergfeld (4:0), dann ein Viererpack samt Hattrick gegen Ohretal (6:1) – beeindruckende Zahlen, die zu einer imposanten Serie passen: 13 Siege in Folge stehen für die viertplatzierten Germanen zu Buche. „Dabei hatten wir gedacht, dass Ohretal der erste Gegner wird, der uns in der Rückrunde Paroli bietet“, so Reinsdorf.

Nach 20 ausgeglichenen Minuten übernahm Parsau jedoch das Ruder, „spätestens nach dem 3:1 haben wir das Ding dann konsequent runtergespielt“, sagt der Linksfuß, der das 2:0 erzielt hatte. Sein großer Auftritt sollte aber erst noch folgen – mit einem Hattrick ballerte er den Endstand heraus. „Das letzte Tor war ein klassischer Abstauber, dem Rest waren schöne Kombinationen vorausgegangen“, berichtet Reinsdorf. „Meine Teamkollegen haben also einen großen Anteil.“

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16 Treffer stehen jetzt auf seinem Konto, darunter ein Traumtor in Bergfeld („Ein Volleyschuss aus 35 Metern, so eines gelingt mir nicht noch mal“). Damit hat das Parsauer Urgestein, das erst vor der Saison aus der FC-Zweitvertretung aufgerückt war, die selbst gesteckte Marke schon übertroffen. „Eine Liga höher, Mitspieler, die auch ganz gern treffen – da hatte ich mir 14, 15 Tore vorgenommen“, so Reinsdorf. Das Toreschießen will er trotzdem nicht einstellen, wie er schmunzelnd klarstellt: „Ein paar Dinger möchte ich noch machen…“

Am liebsten auch am Sonntag beim Tabellenzweiten HSV Hankensbüttel. Im Hinspiel (1:4) gab’s die einzige Pleite für die Parsauer unter Trainer Sören Henke, mit dem Reinsdorf in der Jugend noch zusammengespielt hatte. „Wir sind heiß darauf, es diesmal besser zu machen“, sagt der 27-Jährige, der bei VW in der Personalabteilung arbeitet. Schließlich habe man ein ehrgeiziges Ziel: „Wir wollen bis zum Saisonende kein Spiel mehr verlieren.“