27. Juli 2019 / 11:22 Uhr

Timo Werner zum FC Bayern fix? Leipzig-Trainer Nagelsmann und Berater dementieren

Timo Werner zum FC Bayern fix? Leipzig-Trainer Nagelsmann und Berater dementieren

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Verlässt Timo Werner (r.) RB Leipzig und schließt sich dem FC Bayern an? RB-Trainer Julian Nagelsmann und Berater Karlheinz Förster haben auf die Meldung reagiert.
Verlässt Timo Werner (r.) RB Leipzig und schließt sich dem FC Bayern an? RB-Trainer Julian Nagelsmann und Berater Karlheinz Förster haben auf die Meldung reagiert. © imago images / Eibner /EXPA / Johann Groder
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Der Wechsel von Timo Werner zum FC Bayern München soll unmittelbar bevorstehen - meldete am Freitagabend eine Zeitung. Am nächsten Vormittag reagierten RB Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann und Werner-Berater Karlheinz Förster auf die Gerüchte um den Nationalstürmer.

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Es wäre ein klares Ausrufezeichen des FC Bayern München im Wettrüsten der Bundesliga-Titelkandidaten gewesen: Am Freitagabend meldete die Südwest Presse unter Berufung auf Insider-Informationen, dass der Transfer von Nationalstürmer Timo Werner von RB Leipzig zum FCB praktisch perfekt sei. Nur noch Details seien zu klären, dann könne der 23-Jährige für den Rekordmeister auf Torejagd gehen.

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Demnach soll sich Werner mit dem FCB einig sein, ein Wechsel werde "nun sofort" folgen. Der Vertrag des Mittelstürmers in Leipzig läuft noch bis 2020, RB kämpft um eine Verlängerung mit dem ehemaligen Stuttgarter, der in 114 Spielen für die Sachsen 61 Tore erzielen konnte.

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Nagelsmann über Werner-Wechsel: "Weiß nicht, wo sie die Gerüchte herhaben"

Die Nachricht über den angeblich bevorstehenden Werner-Wechsel schlug ein wie eine Bombe - auch, weil der Wahrheitsgehalt strittig ist. Noch am Abend ruderte Werner-Berater Karlheinz Förster zurück. "Ich war selbst überrascht, als ich das gelesen habe. Ich weiß nichts davon", erklärte der Ex-Nationalspieler bei Spox und Goal. Ähnlich deutlich reagierte Leipzigs neuer Trainer Julian Nagelsmann auf die Meldung. Am Samstagvormittag äußerte sich der Ex-Hoffenheimer am Rande des RB-Trainings. "Ich bin kein Angestellter der Südwest Presse. Deswegen weiß ich nicht, wo sie die Gerüchte herhaben", sagte der 32-Jährige, der als Nachfolger von Ralf Rangnick installiert worden war und mit Werner fest plant, bei Sky.

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Beim FC Bayern wäre Timo Werner wohl ein möglicher Ersatzmann für Robert Lewandowski. Der Pole hatte die FCB-Bosse zuletzt aufgefordert, Transfers zu tätigen, um die Mannschaft zu verstärken. „Es ist nicht optimal, dass wir so wenige Profis im Kader haben. Ich denke, dass nicht nur ich, sondern alle Spieler auf die Transfers warten“, sagte der 30-Jährige im Trainingslager in den USA. Seit dem Abgang von Sandro Wagner nach China im Januar ist Lewandowski nominell der einzige Stürmer im FCB-Kader.

RB Leipzig fordert bis zu 60 Millionen Euro Ablöse für Werner

Die Gerüchte über einen Transfer von Timo Werner zum FC Bayern sind nicht neu. Bereits seit Monaten wird der 23-Jährige mit dem Rekordmeister in Verbindung gebracht, gilt sowohl als Alternative als auch als Nachfolger für Robert Lewandowski. Allerdings fordert RB für den nur noch eine Saison gebundenen Stürmerstar bis zu 60 Millionen Euro Ablöse - der FCB ist dagegen nicht bereit, eine derartige Summe zu investieren. Als Schmerzgrenze des Rekordmeisters gelten 25 Millionen Euro. Möglich scheint, dass Werner im Sommer ablösefrei nach München wechselt.

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RB-Boss Mintzlaff: Entscheidung bei Werner "bevor der Ball in der Liga rollt"

Vor dem Start der Bundesliga-Saison in drei Wochen sucht der FC Bayern noch Verstärkungen für die Offensive. Nach den Abgängen von Arjen Robben, der seine Karriere inzwischen beendet hat, und Franck Ribéry steht vor allem ein neuer Außenbahnspieler auf der Agenda. Zuletzt hatte der FCB seine Bemühungen um ManCity-Star Leroy Sané intensiviert. Der 23-Jährige gilt als absoluter Wunschspieler der Münchner und soll noch vor dem Saisonstart kommen.

Bis dahin wollen die Leipziger Timo Werner von einer Verlängerung bei RB überzeugen, wie Klubchef Oliver Mintzlaff zuletzt betonte. "Wir stehen zu dem sehr, sehr guten Angebot, das wir ihm und seinem Berater vorgelegt haben", sagte der 43-Jährige. Gleichzeitig hofft er wie Leipzigs neuer Sportdirektor Markus Krösche auf eine zeitnahe Entscheidung: "Wir wollen Timo kein Ultimatum setzen und gehen gelassen mit dem Thema um. Aber natürlich brauchen wir irgendwann eine Entscheidung. Wir haben gesagt, dass es wünschenswert ist, wenn wir eine Lösung haben, bevor der Ball das erste Mal in der Liga rollt. Ich glaube, dass wir das einhalten können."

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