13. August 2022 / 18:42 Uhr

Leipzig-Rückkehrer Timo Werner vergleicht Bundesliga und Premier League: "Da dachte ich: Oh..."

Leipzig-Rückkehrer Timo Werner vergleicht Bundesliga und Premier League: "Da dachte ich: Oh..."

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Timo Werner spricht nach seiner Leipzig-Rückkehr über die Unterschiede zwischen Bundesliga und Premier League.
Timo Werner spricht nach seiner Leipzig-Rückkehr über die Unterschiede zwischen Bundesliga und Premier League. © IMAGO/Picture Point LE, Shutterstock (Montage)
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Timo Werner hat sich nach seinem Comeback für RB Leipzig erstaunt über die zuweilen größeren Freiräume in der Bundesliga geäußert. Er habe gegen den 1. FC Köln Situationen erlebt, die es in der Premier League so wohl nicht gegeben hätte, meinte der Nationalstürmer bei seiner Analyse des Spiels.

Nach zwei Spielzeiten beim FC Chelsea in der englischen Premier League hat sich Timo Werner bei seinem Comeback für RB Leipzig über die größeren Freiräume in der Bundesliga gewundert. "In der einen oder anderen Situation gab es einen Moment, in dem ich dachte: Oh, jetzt wäre vielleicht einer gekommen - aber es kam dann gar keiner", antwortete der Nationalstürmer am Sky-Mikrofon nach der Bitte, die beiden Spielklassen miteinander zu vergleichen. Der 26-Jährige betonte aber auch: "Trotzdem muss ich sagen, dass die Intensität sehr, sehr hoch war. Dadurch ist die Bundesliga wirklich sehr gut und attraktiv."

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Werner, der unter der Woche für eine Ablöse in Höhe von 20 Millionen Euro aus London zu den Sachsen zurückgekehrt war und bei RB einen Vertrag bis 2026 unterschrieb, erlebte am Samstag gegen den 1. FC Köln eigentlich ein Traum-Comeback. Nach 36 Minuten zog er aus gut 25 Meter ab und traf dank der unfreiwilligen Mithilfe von FC-Keeper Marvin Schwäbe, der den Schuss unter seinem Körper hindurch und ins Netz rutschen ließ, zum 1:0. Dennoch musste Werner angesichts des folgenden Spielverlaufs Einschränkungen bei der Bewertung seiner Rückkehr machen. Leipzig musste den zweiten Durchgang nach einer Roten Karte für Dominik Szoboszlai in Unterzahl bestreiten und sich am Ende mit einem 2:2 begnügen.

Es sei "ein wirklich schöner Tag" für ihn gewesen - "abgesehen vom Ergebnis", meinte der Angreifer, der von Trainer Domenico Tedesco sofort in die Startelf befördert worden war: "Nach zwei Jahren mit vielen Höhen und Tiefen bei Chelsea war es schon etwas sehr Besonderes zurückzukommen." Er führte aus: "Leipzig war immer ein Teil von mir. Hier bin ich groß geworden. Hier bin ich Nationalspieler geworden. Hier bin ich zu einem internationalen Top-Spieler geworden." Nach gut einer Stunde hatten Werner am Samstag allerdings die Kräfte verlassen. Tedesco nahm ihn in der 67. Minute vom Feld. Der Angreifer bezeichnete diese Entscheidung als "genau richtig" und ergänzte: "Ab nächster Woche kann man dann die 90 anpeilen."

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Nach zwei Unentschieden soll für RB in der Partie bei Union Berlin dann endlich der erste Sieg der Saison her. Das 2:2 gegen Köln sei angesichts der langen Unterzahl zwar "akzeptabel", befand Werner, um dann deutlich zu werden: "Für unsere Ansprüche ist es aber nicht zufriedenstellend."