18. Juni 2020 / 16:13 Uhr

Wechsel von Timo Werner zum FC Chelsea: VfB Stuttgart kassiert Millionen-Summe

Wechsel von Timo Werner zum FC Chelsea: VfB Stuttgart kassiert Millionen-Summe

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Verdient beim Werner-Wechsel zum FC Chelsea mit: Der VfB Stuttgart.
Verdient beim Werner-Wechsel zum FC Chelsea mit: Der VfB Stuttgart. © Alexander Hassenstein/Getty Images
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Der Transfer von Timo Werner von RB Leipzig zum FC Chelsea lässt auch beim VfB Stuttgart die Kassen klingeln. Eine Vertragsklausel macht den Zweitligisten um einige Millionen Euro reicher.

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Zweitligist VfB Stuttgart kann sich dank des Wechsels von Nationalstürmer Timo Werner zum FC Chelsea über Einnahmen von mehreren Millionen Euro freuen. Seit Donnerstag ist der Abschied des 24-Jährigen vom Bundesligisten RB Leipzig in die Premier League für eine Ablöse von rund 53 Millionen Euro perfekt. Ein Teil des Transfererlöses wird an den Ausbildungsverein VfB fließen. Der Kicker hatte zuletzt berichtet, dass die Schwaben mindestens sechs Millionen einstreichen werden.

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Als die Stuttgarter den Angreifer vor vier Jahren für zehn Millionen Euro an Leipzig abgaben, hatten sie eine Weiterverkaufsbeteiligung mit den Sachsen vereinbart. Der Tabellenzweite der 2. Liga wollte sich auf dpa-Nachfrage am Donnerstag nicht dazu äußern. Werner war 2002 als Sechsjähriger zum VfB gekommen. Er hatte sich von der Jugend bis zu den Profis hochgekämpft und für diese zwischen 2013 und 2016 in 103 Pflichtspielen 14 Tore geschossen. In London trifft der Stürmer jetzt auf seinen Nationalmannschaftskollegen Antonio Rüdiger, den er noch aus gemeinsamen Stuttgarter Zeiten kennt.

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Seinen Wechsel nach London erklärte Werner nach der Vertragsunterzeichnung so: "Für mich war klar, dass mein nächster Schritt ins Ausland gehen wird – das war immer schon mein Traum. Es ist also keine Entscheidung gegen RB Leipzig, sondern für meinen Traum, einmal in der Premier League – der stärksten Liga der Welt – zu spielen. Und nun bekomme ich die Chance, bei einem europäischen Top-Klub den nächsten Schritt zu gehen. Ich freue mich sehr auf dieses neue Abenteuer, die Atmosphäre und den Fußball in England."